Die ostdeutsche Chemieindustrie braucht nach Ansicht von Experten neue Ansätze, um langfristig überleben zu können. «Die Transformation wird kommen», sagte Peter Seeberger, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Großforschungszentrums «Center for the Transformation of Chemistry» (CTC), der Deutschen Presse-Agentur. Entscheidend sei, ob sie in Deutschland stattfinde - oder anderswo.
Am CTC in Leipzig arbeiten derzeit rund 60 Beschäftigte an neuen Verfahren für eine ressourcenschonendere Chemie, etwa an Recyclinglösungen oder Ersatzstoffen für problematische Chemikalien. Bis 2038 sollen an den geplanten Standorten in Merseburg und Delitzsch rund 1.000 Menschen beschäftigt sein.