In Sachsen ist die Zahl der freien Schulen weiter gestiegen. Wie aus einer Statistik des Kultusministeriums hervorgeht, gab es nach Angaben des Kultusministeriums im Schuljahr 2024/25 insgesamt 431 Schulen in freier Trägerschaft - und damit acht mehr als noch im Schuljahr zuvor. Dazu zählen sowohl allgemeinbildende Schulen als auch berufsbildende Schulen. Hinzugekommen ist in diesem Jahr das Freie Gymnasium am König-Albert-Stift Plauen, im vergangenen Jahr waren es unter anderem die Freie Schule Langenbernsdorf in Werdau, AHF Grund- und Oberschule in Markkleeberg sowie die Freie Grundschule Falkennest Wiesenena.
Siegfried Kost, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft sächsischer Schulen in freier Trägerschaft, nannte als Gründe für den Zulauf die pädagogische Vielfalt der freien Schulen, kleinere Klassen sowie alternative Lernkonzepte. An den beruflichen Schulen gebe es Ausbildungsgänge, die im staatlichen Bereich gar nicht mehr angeboten werden, so Kost. Viele Familien schätzten auch den engeren Draht zwischen Lehrern und Eltern.