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Grüne fordern mehr Engagement für sichere Schulwege

Grüne fordern mehr Engagement für sichere Schulwege
Die Grünen im Landtag fordern mehr Engagement für sichere Schulwege in Sachsen (Archivbild). / Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Von: DieSachsen News
Vor allem für Erstklässler ist der Schulweg noch ungewohnt und birgt im Falle vielbefahrener Straßen Gefahren. Die Grünen wollen erreichen, dass der Freistaat sich kümmert und für sichere Wege sorgt.

Die Grünen im Sächsischen Landtag verlangen von der Politik mehr Engagement für sichere Schulwege. Anlass ist der Beginn des neuen Schuljahres im Freistaat am Montag. 

«Unser Anspruch muss sein, Straßen und Schulwege so zu gestalten, dass Kinder sicher und möglichst selbstständig unterwegs sein können. Ein sicherer Schulweg darf nicht davon abhängen, ob eine Kommune gerade genügend Geld oder Planungskapazitäten hat», betonte die Abgeordnete Katja Meier. Sichere Querungsstellen, gute Sichtbeziehungen, durchgängige Geh- und Radwege und angemessene Geschwindigkeiten könnten Gefahren ganz konkret entschärfen. 

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Grüne führen aus Folgekosten von Unfällen als Argument an

Die Grünen hatten zu diesem Thema bereits einen Antrag in den Landtag eingebracht. «Das menschliche Leid, das ein schwerer Unfall für Kinder und ihre Familien bedeutet, ist für sich Grund genug zu handeln. Aber auch wirtschaftlich ist es falsch, bei der Verkehrssicherheit zu sparen», argumentierte Meier. Wer heute in Prävention investiere, könne morgen hohe Unfallfolgekosten vermeiden. Allein für Sachsen seien dafür im vergangenen Jahr rund 1,46 Milliarden Euro ausgewiesen gewesen. 

Landesprogramm soll für sichere Schulwege sorgen

«Mit unserem Antrag fordern wir Bündnisgrüne unter anderem, Wege-Checks deutlich auszuweiten und dauerhaft zu finanzieren, sichere Querungsstellen sowie durchgängige Geh- und Radwege stärker zu fördern, verbindliche Schulwegepläne einzuführen und ein landesweites Förderprogramm 'Sichere Schulwege' aufzulegen», betonte Meier. Das Ziel sei, die Zahl schwerwiegender Unfälle von Kindern und Jugendlichen bis 2030 um mindestens 50 Prozent zu reduzieren.

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