Von Magersucht über Transphobie bis hin zu Buchrezensionen und Interviews mit dem Thomaskantor: Sachsens Schülerinnen und Schüler haben sich in ihren Zeitungen und Beiträgen in den zurückliegenden Monaten mit einer großen Themenvielfalt auseinandergesetzt. Wie das sächsische Kultusministerium mitteilte, sind am vergangenen Wochenende die besten Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten des Freistaats mit dem Sächsischen Jugendjournalismuspreis ausgezeichnet worden.
Minister lobt kritische Fragen und kreative Ideen
Kultusminister Conrad Clemens würdigte die Arbeit der jungen Redaktionen. «Schülerzeitungen fördern lebensnahes Lernen. Sie sind mehr als ein Projekt, sie sind gelebte Demokratie», sagte der CDU-Politiker. Die Schülerinnen und Schüler hätten die Jury erneut mit «spannenden Geschichten, kritischen Fragen und kreativen Ideen» überzeugt.
Insgesamt wurden nach Angaben der Veranstalter 143 Schülerzeitungen und Einzelbeiträge eingereicht. Die Themen reichten von Film- und Buchkritiken bis zu Beiträgen über Magersucht, Tod, sexualisierte Gewalt oder Transphobie.
Preis wird seit mehr als zwei Jahrzehnten vergeben
Der Sächsische Jugendjournalismuspreis wurde bereits zum 22. Mal vergeben. Veranstalter sind das Kultusministerium und die Jugendpresse Sachsen. Die prämierten Schülerzeitungen und Beiträge wurden mit Preisgeldern ausgezeichnet. Zudem erhielten die Gewinner Trophäen, Bücher und weitere Sachpreise.
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