Vom Sondervermögen des Bundes soll auch der sächsische Radverkehr profitieren. «Mit den Verhandlungen zum Sachsenfonds haben wir erreicht, dass insgesamt 24 Millionen Euro zusätzlich in nachhaltige Mobilität fließen – jeweils rund acht Millionen Euro in den Radverkehr, den öffentlichen Nahverkehr und die Schieneninfrastruktur. Das Ergebnis sind sichere Radwege, bessere Verbindungen und mehr Lebensqualität für die Menschen vor Ort», erklärte Grünen-Fraktionschefin Franziska Schubert.
Radweg zwischen Ebersbach und Seifhennersdorf
Ein Beispiel ist der neue Geh- und Radweg entlang der Staatsstraße 140 zwischen Ebersbach-Neugersdorf und Seifhennersdorf. Das Vorhaben war bereits fertig geplant, musste jedoch mangels Geldes verschoben werden. Mit rund 3,7 Millionen Euro aus dem Sachsenfonds kann das Projekt nun umgesetzt werden. Auf rund 2,5 Kilometern entsteht eine sichere Verbindung zwischen beiden Städten. «Besonders Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zum Oberland-Gymnasium sowie Pendlerinnen und Pendler profitieren künftig von einem deutlich sichereren Alltag auf dem Fahrrad», hieß es.
Auch Piste zwischen Tharandt und Grumbach wird gebaut
Auch der Radweg zwischen Tharandt und Grumbach wird durch die zusätzlichen Mittel aus dem Sachsenfonds machbar. Die Pläne für das rund 4,5 Millionen Euro umfassende Vorhaben waren fertig. Nun kann auf rund 2,3 Kilometern ein 2,50 Meter breiter Radweg entlang der Staatsstraße 192 gebaut werden.
«Wir haben uns die Radwegprojekte in Sachsen genau angesehen und gezielt Vorhaben ausgewählt, die baureif waren, wichtige Lücken schließen und das Radfahren für Bürgerinnen und Bürger nachhaltig sicherer machen», betonte Katja Meier, Sprecherin für Verkehrspolitik in der grünen Landtagsfraktion.
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten