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Prognose: Sachsen auf Platz zwei bei steigenden Heizkosten

Prognose: Sachsen auf Platz zwei bei steigenden Heizkosten
Sachsen steht laut Prognose vor kräftigen Heizkostensprüngen: Haushalte mit Fernwärme müssen rund 18 Prozent mehr zahlen als im Vorjahr. (Symbolbild) / Foto: Hauke-Christian Dittrich/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa
Von: DieSachsen News
Kälteeinbrüche und gestiegene Preise sorgen für höhere Heizkosten in Sachsen. Wie stark verschiedene Heizarten betroffen sind und was ein Energiedienstleister prognostiziert.

Verbraucher und Verbraucherinnen in Sachsen können sich voraussichtlich auf deutlich steigende Heizkosten einstellen. Nach Berechnungen des Energiedienstleisters Techem gehört Sachsen dabei zu den am stärksten von Kostensteigerungen betroffenen Bundesländern. 

Haushalte mit Fernwärmeversorgung sind besonders betroffen: Demnach muss ein Musterhaushalt im Land dafür rund 18 Prozent mehr bezahlen als im Vorjahr. Betreiber von Gasheizungen können mit 14,5 Prozent höheren Kosten rechnen. Einzig in Baden-Württemberg fallen die Kostensteigerungen den Prognosen zufolge noch größer aus als in Sachsen. 

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Kostensteigerungen und gestiegene Verbräuche

Betreiber von Ölheizungen im Freistaat zahlen zwar voraussichtlich ebenso mehr, kommen laut Techem aber vergleichsweise glimpflich davon. Hier prognostiziert der Energiedienstleister eine Kostensteigerung um rund 6,8 Prozent. Hintergrund der steigenden Kosten sind sowohl gestiegene Preise als auch witterungsbedingt gestiegene Verbräuche wegen eines vergleichsweise kalten Februars sowie eines Kälteeinbruchs im November mit Frost und Schneefall. 

Die Prognose basiert auf dem EU-Verbraucherpreisindex und Wetterdaten von meteostat.net, die vom Deutschen Wetterdienst validiert wurden. Für die letzten Wochen des Jahres wurden die Daten hochgerechnet.

In den vergangenen Wochen hatte es in vielen Teilen Deutschland eisiges Winterwetter mit teils strengem Frost gegeben. Schon die Weihnachtstage waren laut Deutschem Wetterdienst im Mittel so kalt wie seit 15 Jahren nicht mehr.

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