Der sächsische CDU-Politiker Marko Schiemann warnt vor dramatischen Verlusten der Autoindustrie am VW Standort Zwickau. «Dies ist keine Entwicklung, die sich allein auf die Region um Zwickau auswirkt, sondern auch auf Oberlausitzer Unternehmen Auswirkungen hat», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Zulieferer in ganz Sachsen seien betroffen. Es drohe, zu einer Kettenreaktion zu kommen.
300 Arbeitsplätze in der Oberlausitz durch Krise bei VW verloren
«Beim dramatischen Arbeitsplatzverlust vor 30 Jahren haben mittelständische Unternehmen der Oberlausitz eine Chance in der Zulieferindustrie für die Autobauer gefunden», betonte Schiemann. Durch Fehler auf Führungsebene des Konzerns beim Umstieg auf die Elektromobilität seien in der Oberlausitz bereits 300 Jobs verloren gegangen. Firmen wie das Motorenwerk Cunewalde, PCS Cunewalde und der Werkzeugbau Doberschau seien geschlossen worden.