Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Deutschland mahnt weiter einen besseren Schutz der Gewässer an. «Der Handlungsdruck ist in Sachsen seit Jahren sichtbar. Nur rund sieben Prozent der Fließgewässer in Sachsen befinden sich in einem guten ökologischen Zustand», erklärte der BUND in Leipzig. Zugleich scheitere die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie immer wieder an denselben Hürden: fehlende Flächen, zu wenig Personal, geringe kommunale Spielräume und eine unzureichende Finanzierung.
«Wasserresilienz ist für Sachsen weit mehr als ein Umweltthema. Sie entscheidet mit darüber, wie gut wir uns an Dürren, Hochwasser und Nutzungskonflikten anpassen können, wie zukunftsfähig unsere Kommunen sind und wie attraktiv Sachsen als Lebens- und Wirtschaftsraum bleibt», erklärte BUND-Chef Felix Ekardt. Wer jetzt in gesunde Gewässer und starke Strukturen investiere, schütze nicht nur Natur, sondern stärke auch Vorsorge, Planungssicherheit und regionale Entwicklung.