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Erzgebirge Aue revanchiert sich: Pokalsieg bei Lok Leipzig

Erzgebirge Aue revanchiert sich: Pokalsieg bei Lok Leipzig
Marcel Bär markierte das Auer Führungstor im Pokalspiel beim 1. FC Lok Leipzig. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Von: DieSachsen News
Das Landespokal-Finale der vergangenen Saison hatte Aue im Elfmeterschießen verloren. Nun zitterte sich der Drittligist aber ins Viertelfinale.

Drittligist FC Erzgebirge Aue hat den Sprung ins Viertelfinale des sächsischen Fußball-Landespokals geschafft. In der Neuauflage des Finals der vergangenen Saison setzten sich die Gäste bei Pokalverteidiger 1. FC Lok Leipzig mit 1:0 (1:0) durch. Matchwinner war Marcel Bär, der bei seinem Startelf-Debüt nach überstandenem Achillessehnenriss nach 41 Minuten per Kopf traf.

Wie bereits im Pokal-Finale gab es keinen Klassenunterschied zu sehen. Der Tabellenführer der Regionalliga Nordost spielte mutig nach vorn, große Chancen aber gab es nicht. Die großgewachsenen Auer Abwehrspieler sorgten weitgehend für Ruhe vor dem Tor von Louis Lord, der im Pokal gemäß einer Absprache für Kapitän Martin Männel spielt. Das Vertrauen rechtfertigte er in der 16. Minute, als er stark einen Distanzschuss von Alexander Siebeck parierte.

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Auf der Gegenseite hatte Aue ab Minute 25 mehr vom Geschehen. Die Veilchen kombinierten sich mehrfach gut bis zum Strafraum. In der 28. Minute verhinderte Lok-Torhüter Andreas Naumann gegen Pascal Fallmann den Rückstand. Gegen Bärs gefühlvollen Kopfball nach Flanke des für den verletzt ausgeschiedenen Julian Guttau ins Spiel gekommenen Julian Günther-Schmidt hatte er keine Chance. 

Aue überlässt Gegner komplett das Spiel

Nach der Pause wurde es das Spiel auf ein Tor - auf das der Gäste. Unverständlicherweise zog sich das Team von Trainer jJns Härtel extrem weit zurück, überließ Lok das Spiel und sorgte kaum noch für Entlastung. Die Leipziger kamen zu Chancen, scheiterten aber immer wieder an der vielbeinigen Gäste-Abwehr. Der eingewechselte Mingi Kang touchierte in der 80. Minute mit seinem Schuss die Latte des Auer Tores. Auch in den letzten Minuten belagerte Lok den Auer Strafraum, etwas Zählbares sprang aber nicht heraus.

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