Sommer, Sonne, Strand, und viel Musik: Auf dem Highfield-Festival am Störmthaler See bei Leipzig haben drei Tage lang etwa 28.000 Menschen gefeiert und eine unbeschwerte Zeit genossen. «Die Stimmung war sehr gut, der Umgang untereinander friedvoll und rücksichtsvoll. Ein rundum gelungenes Festival», sagte Ruth Lößer vom Veranstalter. Für die Besucherinnen und Besucher sei es wie «ein kleiner Musikurlaub» gewesen. Das Festival ging am Sonntag noch bis Mitternacht.
Rettungskräfte loben fürsorglichen Umgang untereinander
Aus Sicht der Rettungskräfte war das Highfield in diesem Jahr das ruhigste und entspannteste Festival seit Jahren, wie der Einsatzleiter des Deutschen Roten Kreuzes, Frank Jahr sagte. «Die Gäste sind sehr fürsorglich miteinander umgegangen. Jeder hatte ein Auge auf den anderen.»
Es habe bis Sonntagnachmittag rund 1.030 Behandlungen gegeben. Dabei spielten allergische Reaktionen nach Wespenstichen sowie Hitzeerschöpfungen und Kreislaufprobleme die größte Rolle. Hinzu kamen laut Jahr zwischen 50 und 100 Behandlungen wegen sogenannter Mischintoxikationen. Dabei wirkt sich Alkohol in Verbindungen mit anderen Rauschmitteln auf den Kreislauf der Menschen aus. «Einige hatten Kreislaufprobleme beklagt, waren kaum noch ansprechbar und sogar depressiv», erläuterte Jahr. Für ein Festival dieser Größenordnung habe sich aber alles in Grenzen gehalten. Bei dem Festival waren etwa 210 Kräfte im und drei Ärzte im Einsatz.