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Versammlungslage in Döbeln: Sechs Straftaten nach Protesten

Versammlungslage in Döbeln: Sechs Straftaten nach Protesten
Symbolbild Blaulicht-Reflexion auf nassem Asphalt bei einem Einsatz (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
In Döbeln hat die Polizeidirektion Chemnitz am Dienstag mehrere Versammlungen begleitet. Dabei kam es am Wettinplatz zu einem Zwischenfall mit Nebeltöpfen und Gegenständen, zudem wurden sechs Straftaten angezeigt.

In Döbeln hat die Polizeidirektion Chemnitz am Dienstag anlässlich mehrerer angezeigter Versammlungen einen Polizeieinsatz durchgeführt. Insgesamt waren rund 190 Einsatzkräfte im Einsatz, darunter Beamte der sächsischen Bereitschaftspolizei.

CSD-Aufzug startet am Hauptbahnhof

Am Hauptbahnhof begann gegen 14.00 Uhr die Versammlung zum 5. Christopher Street Day (CSD), die kurz vor 14.30 Uhr zu einem Aufzug startete. Dieser führte durch das Stadtgebiet bis zum Obermarkt zu einer Zwischenkundgebung und anschließend zum Wettinplatz, wo die Versammlung in ein Parkfest überging. In der Spitze wurden rund 300 Teilnehmende gezählt.

Linkes Spektrum folgt Aufzug

Eine Versammlung des linken Spektrums unter dem Motto »Pöbeln in Döbeln« begann kurz nach 14.00 Uhr am Sternplatz und folgte mit etwa 200 Personen gegen 14.50 Uhr dem CSD über die Aufzugsstrecke bis zum Steigerhausplatz gegenüber dem Wettinplatz. Ein Gegenprotest aus dem rechten Spektrum, der um 14.15 Uhr in der Eisenbahnstraße begonnen hatte, folgte ab etwa 15.30 Uhr mit rund 50 Personen. Nach Passieren des Nahbereichs des Wettinplatzes zog der Gegenprotest über die Burgstraße weiter bis zum Hauptbahnhof.

Ermittlungen nach Zwischenfall am Wettinplatz

Nach aktuellem Stand wurden insgesamt sechs Straftaten im Zusammenhang mit den Versammlungsgeschehen angezeigt. Besonders hervorzuheben ist, dass beim Aufeinandertreffen in Hör- und Sichtweite am Wettinplatz Teilnehmer aus dem linken Spektrum gezündete Nebeltöpfe und Gegenstände auf Versammlungsteilnehmer des rechten Spektrums warfen. Einige warfen wiederum Nebeltöpfe und andere Gegenstände zurück. Vier Personen des Gegenprotests teilten später gegenüber Einsatzkräften mit, leicht verletzt worden zu sein. Eine sofortige medizinische Behandlung war nicht notwendig. Im Ergebnis wurden Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. (ds/Ry)

Dieser Text basiert auf einer offiziellen Behörden-Information und wurde mit Hilfe von KI erstellt.