Logo Die Sachsen News
Nachrichten / Blaulicht

Tiertransportkontrolle auf der A4: Polizei entdeckt zahlreiche Verstöße bei Lichtenau

Tiertransportkontrolle auf der A4: Polizei entdeckt zahlreiche Verstöße bei Lichtenau
Symbolbild Blaulicht-Reflexion auf nassem Asphalt bei einem Einsatz (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Von: Marek Nowak
Bei einer Tiertransportkontrolle auf der A4 bei Lichtenau hat die Verkehrspolizeiinspektion Chemnitz am vergangenen Mittwoch zahlreiche Verstöße festgestellt. Unter anderem gab es Beanstandungen bei einem Ferkeltransport und einem Volvo-Sattelzug, zudem stand ein Fahrer offenbar unter Drogeneinfluss.

Am vergangenen Mittwoch hat die Verkehrspolizeiinspektion Chemnitz auf der Autobahn 4 bei Lichtenau eine Tiertransportkontrolle durchgeführt. An der Kontrollstelle nahe der Autobahnanschlussstelle Chemnitz-Ost waren auch Mitarbeiter des Bundesamtes für Logistik und Mobilität (BALM) sowie des Veterinäramtes im Einsatz.

Sieben von acht Fahrzeugen beanstandet

Von insgesamt acht kontrollierten Fahrzeugen wurden bei sieben verschiedene Verstöße festgestellt, unter anderem gegen das Fahrpersonalgesetz, die Ladungssicherung sowie gegen das Tierschutzgesetz beziehungsweise die Tierschutztransportverordnung. Ein Mercedes-Sattelzug, der Ferkel transportierte, hatte 14 Tiere zu viel geladen. Zudem waren an dem Fahrzeug unzulässige lichttechnische Einrichtungen angebracht, wodurch die Betriebserlaubnis erloschen war.

Mehr aus dieser Kategorie

Weitere Verstöße bei Tiertransporten

Mehrere Fahrzeugführer nutzten unzulässig Blitzerwarner oder verstießen gegen die Lenk- und Ruhezeiten. Besonders auffällig war ein Volvo-Sattelzug: Das für den Tiertransport umgebaute Fahrzeug war dafür noch nicht zugelassen, zudem fehlte ein Desinfektionsnachweis. Auch die Boxen waren zu groß, sodass die Tiere nicht ausreichend gegen Verletzungen gesichert waren.

Darüber hinaus lagen Abgrenzungspfähle teilweise lose herum, und zwei Tiere, Sauen, waren verletzt beziehungsweise zwischen der Trennwand eingeklemmt. Der 43-jährige Fahrer des Sattelzuges stand zum Feststellzeitpunkt offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf Cannabis. Für den ukrainischen Staatsangehörigen folgten eine Blutentnahme sowie eine Anzeige wegen des Fahrens unter berauschenden Mitteln. Erst nachdem die Mängel beseitigt und ein Austauschfahrer vor Ort war, durfte der Transport weiterfahren.

Dieser Text basiert auf einer offiziellen Behörden-Information und wurde mit Hilfe von KI erstellt.