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Polizei zählt mehr als 60 Anzeigen am Kaolingrube-Gelände in Kemmlitz

Polizei zählt mehr als 60 Anzeigen am Kaolingrube-Gelände in Kemmlitz
Symbolbild Polizei mit Blaulicht auf nasser Straße bei Nacht (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Von: Marek Nowak
Die Polizei hat am Samstag in Kemmlitz das Gelände des ehemaligen Tagebaus »Frieden« kontrolliert und dabei über 60 Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs aufgenommen. Das Betretungsverbot für das Areal bleibt bestehen, weitere Kontrollen sind angekündigt.

Am Samstag, dem 27. Juni 2026, hat die Polizei im Mügeln zugeordneten Kemmlitz das Gelände des ehemaligen Tagebaus »Frieden« kontrolliert. Auf dem auch als »Kaolingrube Kemmlitz« bekannten Areal wurden über 60 Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs aufgenommen.

Betretungsverbot bleibt bestehen

Mit Beginn der warmen Sommertage verzeichnet die Polizei einen erheblichen Zulauf von Badegästen an dem rund neun Hektar großen Gelände. Die Polizeidirektion Leipzig weist deshalb nachdrücklich darauf hin, dass für das gesamte Areal ein absolutes Betretungsverbot gilt.

Das Gelände befindet sich im Privateigentum des Kemmlitzer Kaolinwerks und ist an den Landesverband Sächsischer Angler e. V. verpachtet. Zum Schutz der Bevölkerung und zur Verhinderung schwerer Unfälle ist das Areal komplett mit einem massiven Stabmatten- und Wildschutzzaun umzäunt. Dennoch verschaffen sich immer wieder Personen unbefugt Zutritt.

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Zaun wird wiederholt beschädigt

Insbesondere an zwei bekannten Stellen wird der Sicherheitszaun regelmäßig gewaltsam geöffnet. Bei diesen »Zugängen« handelt es sich rechtlich um Sachbeschädigungen. Der Eigentümer investiert jede Woche erhebliche Ressourcen, um die Zäune zu erneuern.

Unter den festgestellten Badegästen befanden sich überwiegend junge Leute sowie Familien. Die Angetroffenen stammen dabei vor allem aus Döbeln, Leisnig und Riesa.

Polizei kündigt weitere Kontrollen an

Aufgrund von Beschwerden betroffener Anwohner führten Einsatzkräfte des Polizeireviers Oschatz die Kontrolle des Geländes durch. Das Ergebnis verdeutlicht das Ausmaß des Fehlverhaltens: Es mussten über 60 Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs aufgenommen werden.

Die Polizei appelliert daher eindringlich an die Bevölkerung, das absolute Betretungsverbot und die vorhandenen Umzäunungen zu respektieren. Zäune seien Schutzeinrichtungen und keine Hindernisse, die es zu umgehen gelte. Zudem sollen nur offiziell freigegebene Badegewässer in der Region genutzt werden. Eltern werden gebeten, ihre Kinder über die Gefahren aufzuklären und ihrer Aufsichtspflicht nachzukommen.

Das Polizeirevier Oschatz wird das Gelände auch in den kommenden Wochen im Blick behalten und in enger Abstimmung mit dem Eigentümer weitere Kontrollen durchführen. Festgestellte Verstöße müssen und werden konsequent strafrechtlich verfolgt. (mp)

Dieser Text basiert auf einer offiziellen Behörden-Information und wurde mit Hilfe von KI erstellt.