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Phantomfrachtführer in Aue-Bad Schlema stoppen Metallbetrug

Phantomfrachtführer in Aue-Bad Schlema stoppen Metallbetrug
Symbolbild Polizeifestnahme mit Handschellen (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Von: Marek Nowak
In Aue-Bad Schlema haben Firmenmitarbeiter und Polizei am Donnerstagmorgen einen Betrug durch sogenannte Phantomfrachtführer verhindert. Im Fokus stand Metall im Wert von mehr als 260.000 Euro.

Am Donnerstagmorgen ist in Aue-Bad Schlema durch das Zusammenspiel von Firmenmitarbeitern und Polizei ein Betrug durch sogenannte Phantomfrachtführer verhindert worden. Es ging um Metall im Wert von mehr als 260.000 Euro.

Betrug über Frachtenbörse aufgedeckt

Ausgangspunkt war nach Polizeiangaben ein Geschäft zwischen einem Unternehmer aus Sachsen-Anhalt und einer Firma in Aue-Bad Schlema. Der Unternehmer hatte rund 25 Tonnen eines metallischen Werkstoffes gekauft, die ursprünglich durch ein im Erzgebirge ansässiges Transportunternehmen ausgeliefert werden sollten.

Weil nicht genügend Fahrzeuge verfügbar waren, schrieb der zuständige Disponent die Transportleistung über eine Frachtenbörse aus. Eine seriös wirkende Spedition erhielt den Zuschlag. Als der angebliche Spediteur für die Zufahrterlaubnis des erwarteten Lkw-Gespanns zunächst ein polnisches und dann ein niederländisches Kennzeichen der Zugmaschine meldete, wurde der Mitarbeiter der Transportfirma misstrauisch.

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Polizei stellt Fahrer vorläufig fest

Er nahm Kontakt mit den tatsächlichen Verantwortlichen der angeblich beauftragten Spedition auf. Dabei stellte sich heraus, dass unbekannte Täter die Firmendaten unbefugt und in betrügerischer Absicht genutzt hatten, um an den Lieferauftrag und damit an das Metall zu kommen.

Als der angemeldete Sattelschlepper am Donnerstagmorgen auf das Firmengelände in Aue-Bad Schlema fuhr, nahmen sich alarmierte Polizisten des Gespanns und seines Fahrers an. Der 61 Jahre alte Belgier wurde vorläufig festgenommen, der Lkw samt Sattelauflieger beschlagnahmt.

Ermittlungen gegen belgischen Fahrer

Bei den anschließenden polizeilichen Maßnahmen in einem Polizeirevier stellte sich heraus, dass der Mann ständig mit einem bislang unbekannten Hintermann telefoniert hatte. Außerdem besaß er keine Fahrerlaubnis zum Führen des Lkw-Gespanns.

Nach Abschluss aller erforderlichen Maßnahmen, der Sicherstellung verschiedener Beweismittel und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Chemnitz wurde die Festnahme am Abend aufgehoben. Der Belgier wurde aus dem Polizeirevier entlassen und muss sich nun wegen gewerbsmäßigen Bandenbetruges sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Für den Lkw musste er außerdem einen berechtigten Ersatzfahrer organisieren.

Polizei warnt vor Scheinfirmen

Warendiebstähle durch solche Phantomfrachtführer, auch Scheinfirmen genannt, sind nach Polizeiangaben ein zunehmendes bundes- und europaweites Phänomen. Die Polizei rät vor allem Unternehmen, sich eingehend mit der Betrugsmasche, auch fake carrier genannt, auseinanderzusetzen. Berufs- und Versicherungsverbände haben sich dem Thema bereits im Sinne der Prävention und geeigneter Schulungsmaßnahmen angenommen.

Dieser Text basiert auf einer offiziellen Behörden-Information und wurde mit Hilfe von KI erstellt.