Am Donnerstagmorgen ist in Aue-Bad Schlema durch das Zusammenspiel von Firmenmitarbeitern und Polizei ein Betrug durch sogenannte Phantomfrachtführer verhindert worden. Es ging um Metall im Wert von mehr als 260.000 Euro.
Betrug über Frachtenbörse aufgedeckt
Ausgangspunkt war nach Polizeiangaben ein Geschäft zwischen einem Unternehmer aus Sachsen-Anhalt und einer Firma in Aue-Bad Schlema. Der Unternehmer hatte rund 25 Tonnen eines metallischen Werkstoffes gekauft, die ursprünglich durch ein im Erzgebirge ansässiges Transportunternehmen ausgeliefert werden sollten.
Weil nicht genügend Fahrzeuge verfügbar waren, schrieb der zuständige Disponent die Transportleistung über eine Frachtenbörse aus. Eine seriös wirkende Spedition erhielt den Zuschlag. Als der angebliche Spediteur für die Zufahrterlaubnis des erwarteten Lkw-Gespanns zunächst ein polnisches und dann ein niederländisches Kennzeichen der Zugmaschine meldete, wurde der Mitarbeiter der Transportfirma misstrauisch.