Hohenstein-Ernstthal. Nach dem MotoGP 2026 am Sachsenring hat die Polizei am Sonntagabend eine positive Bilanz gezogen. Von Freitag bis Sonntag fand in Hohenstein-Ernstthal der alljährige Liqui Moly Motorrad Grand Prix 2026 statt. Die Polizeidirektion Zwickau führte bereits ab Donnerstag einen Polizeieinsatz durch, um einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten. Mit 261.813 Besucherinnen und Besuchern war es erneut ein Rekord, und zwar zum fünften Mal in Folge.
Wenige Störungen und Anzeigen
Die Veranstaltungen rund um den MotoGP verliefen im Allgemeinen friedlich und störungsfrei. Trotz des erneuten Besucherrekords hielt sich die Notwendigkeit polizeilicher Interventionen in engen Grenzen. Die große Mehrheit der Motorsportfans verhielt sich aus polizeilicher Sicht unauffällig. In einigen wenigen Einzelfällen musste die Polizei tätig werden.
Im Zusammenhang mit den Veranstaltungen anlässlich des MotoGP 2026 am Sachsenring registrierte die Polizei insgesamt 47 Straftaten und damit deutlich weniger als im Jahr zuvor. Ein Schwerpunkt war dabei in den Abend- und Nachtstunden zu verzeichnen. Zwei Anzeigen wurden gefertigt, da tatverdächtige Personen Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendeten, weiterhin wurden 21 Körperverletzungsdelikte und fünf Diebstahlshandlungen erfasst. In insgesamt 15 Fällen musste uneinsichtigen Personen ein Platzverweis ausgesprochen werden. Eine Person verbrachte die Nacht in Polizeigewahrsam.