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Bürgerehrung in Elsterheide: Angler retten 12-Jährigen vom Geierswalder See

Bürgerehrung in Elsterheide: Angler retten 12-Jährigen vom Geierswalder See
Symbolbild Blaulicht-Reflexion auf nassem Asphalt bei einem Einsatz (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Von: Marek Nowak
In Elsterheide sind zwei Angler für die Rettung eines 12-jährigen Jungen aus dem Geierswalder See geehrt worden. Der Junge war im November bei einem Unfall mit einem Boot gerettet worden, sein Großvater kam bei der anschließenden Suche ums Leben.

Am Dienstag ist in Elsterheide in der Gemeindeverwaltung eine Bürgerehrung anlässlich der Rettung eines 12-jährigen Jungen aus dem Geierswalder See erfolgt. Dazu empfingen Bürgermeisterin Antje Gasterstädt, der Revierleiter des Polizeireviers Hoyerswerda, Tobias Hilbert, sowie Vertreter der örtlichen Feuerwehr die Herren Jens Fischer (59) und Frank Demuth (58).

Rettung in letzter Sekunde

Am Mittwochmittag, dem 19. November 2025, bemerkten die beiden Angler auf ihrem Boot den Jungen, der sich an ein gekentertes Boot klammerte. Fischer und Demuth, die sich rund 700 Meter entfernt aufgehalten hatten, fuhren sofort zur Unfallstelle. Dort gelang es ihnen in letzter Sekunde und mit vereinten Kräften, den 12-Jährigen an Bord ihres Bootes zu ziehen.

Der Junge war zuvor mit seinem 64 Jahre alten Opa ebenfalls zum Angeln mit einem Boot auf dem Geierswalder See unterwegs gewesen. Nach einer Verkettung unglücklicher Umstände kenterte das Boot. Der Junge konnte sich an dem noch aus dem Wasser ragenden Teil festhalten, der Opa ging in dem etwa fünf bis sieben Grad kalten Wasser unter.

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Mehrtägige Suchaktion folgt

Durch die Retter und die umgehend eintreffende Wasserschutzpolizei wurde der Junge an Land gebracht und dort an die bereits wartenden Rettungskräfte übergeben. Im Anschluss begann eine mehrtägige Such- und Rettungsaktion nach dem vermissten Opa. Beteiligt waren unter anderem Feuerwehren aus den umliegenden Orten, Kräfte der Polizeidirektion Görlitz, die Wasserschutzpolizei der sächsischen Bereitschaftspolizei, Technische Einsatzeinheiten der Bereitschaftspolizeien Sachsen und Thüringen, die Polizeihubschrauberstaffel der sächsischen Bereitschaftspolizei sowie die Rettungshundestaffel Sachsen-Ost. Auch einer der beiden Retter beteiligte sich in den folgenden Tagen an der Suche. Nach vier Tagen konnte der Vermisste nur noch tot geborgen werden.

Ehrung für zwei Lebensretter

Mehr als ein halbes Jahr später wurden die beiden Männer nun geehrt. Sie erhielten neben Anerkennung und Respekt einen Blumenstrauß, eine Urkunde und einen Gutschein. Bürgermeisterin Gasterstädt hob im Gespräch den Mut und die Courage der Angler hervor. Es sei vorbildhaft und wichtig für die Gesellschaft, in Not geratenen Menschen zu helfen. Auch Revierleiter Tobias Hilbert betonte die Dramatik und den Zeitdruck, unter dem die Retter gehandelt hätten. Besonders bemerkenswert sei, dass die Angler die Situation trotz der Entfernung richtig eingeschätzt und entsprechend reagiert hätten.

Fischer und Demuth ließen die dramatischen und emotionalen Ereignisse im anschließenden Gespräch noch einmal aus ihrer Sicht Revue passieren. (ks)

Anlage: Bild der Bürgerehrung (v.l.n.r.): Frau Antje Gasterstädt, Herr Jens Fischer, Herr Frank Demuth, Herr Tobias Hilbert

Dieser Text basiert auf einer offiziellen Behörden-Information und wurde mit Hilfe von KI erstellt.