(1635) Am Dienstagvormittag hat sich ein Mann aus Brand-Erbisdorf an die Polizei gewandt, nachdem er mehrere zehntausend Euro an Betrüger verloren hatte.
Der Senior hatte am Vortag eine E-Mail erhalten, die scheinbar von seiner Hausbank stammte und zur Bestätigung von Daten aufforderte. In der Annahme, es handele sich um ein echtes Schreiben, gab er seine Zugangsdaten ein. Vermutlich gelangten die Unbekannten so an sensible Daten, darunter seine Telefonnummer. Anschließend rief ein vermeintlicher Bankberater den Mann an. Er erklärte, dass es zu einem unautorisierten Kontozugriff gekommen sei und forderte den Geschädigten zur PIN-Eingabe im Online-Banking auf. Der Mann kam dieser Aufforderung nach. Im weiteren Verlauf gelang es den Betrügern, insgesamt fast 50.000 Euro auf ein anderes Konto zu transferieren.
Auch eine 66 Jahre alte Frau aus Freiberg erhielt am Montagmittag einen Anruf von einem vermeintlichen Sicherheitsbeauftragten ihrer Hausbank. Der Anrufer gab an, dass wegen fehlender Unterlagen Sicherheitsüberweisungen notwendig seien, um eine Kontensperrung zu verhindern. Die Geschädigte vertraute den Angaben und überwies insgesamt mehr als 40.000 Euro in mehreren Einzelbuchungen.