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Betrüger erbeuten in Brand-Erbisdorf und Freiberg zehntausende Euro

Betrüger erbeuten in Brand-Erbisdorf und Freiberg zehntausende Euro
Symbolbild Polizei mit Blaulicht auf nasser Straße bei Nacht (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Von: Marek Nowak
<p>In Brand-Erbisdorf hat ein Mann nach einem Betrug mehrere zehntausend Euro verloren. Auch eine Frau aus Freiberg überwies nach einem Anruf von Betrügern mehr als 40.000 Euro.</p>

(1635) Am Dienstagvormittag hat sich ein Mann aus Brand-Erbisdorf an die Polizei gewandt, nachdem er mehrere zehntausend Euro an Betrüger verloren hatte.

Der Senior hatte am Vortag eine E-Mail erhalten, die scheinbar von seiner Hausbank stammte und zur Bestätigung von Daten aufforderte. In der Annahme, es handele sich um ein echtes Schreiben, gab er seine Zugangsdaten ein. Vermutlich gelangten die Unbekannten so an sensible Daten, darunter seine Telefonnummer. Anschließend rief ein vermeintlicher Bankberater den Mann an. Er erklärte, dass es zu einem unautorisierten Kontozugriff gekommen sei und forderte den Geschädigten zur PIN-Eingabe im Online-Banking auf. Der Mann kam dieser Aufforderung nach. Im weiteren Verlauf gelang es den Betrügern, insgesamt fast 50.000 Euro auf ein anderes Konto zu transferieren.

Auch eine 66 Jahre alte Frau aus Freiberg erhielt am Montagmittag einen Anruf von einem vermeintlichen Sicherheitsbeauftragten ihrer Hausbank. Der Anrufer gab an, dass wegen fehlender Unterlagen Sicherheitsüberweisungen notwendig seien, um eine Kontensperrung zu verhindern. Die Geschädigte vertraute den Angaben und überwies insgesamt mehr als 40.000 Euro in mehreren Einzelbuchungen.

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Polizei warnt vor Anrufen

Aus aktuellem Anlass rät die Polizei: Bei überraschenden Anrufen ist generell Vorsicht geboten. Zudem gilt: Rufnummern sind leicht manipulierbar, sodass Kriminelle andere Nummern einblenden können, um sich als jemand anderes auszugeben. Lassen Sie sich telefonisch oder Unbekannten gegenüber nicht zu Aussagen zu Ihrem Vermögen hinreißen. Geben Sie am Telefon oder per E-Mail keine Bankdaten und/oder Zugangsdaten zu Ihren Konten preis. Bankmitarbeiter fordern keinesfalls die Herausgabe von Bankdaten beziehungsweise Zugangsdaten zu Konten.

Bankmitarbeiter fordern auch keinen Fernzugriff auf Ihren PC, Ihren Laptop oder sonstige Endgeräte. Rufen Sie im Zweifelsfall bei Ihrer Bank an - ohne die Rückruftaste zu nutzen. Beenden Sie im Zweifel das Gespräch schnellstmöglich und informieren Sie die Polizei. Sprechen Sie auch mit Angehörigen und Freunden über das Phänomen und warnen Sie sie vor dem Vorgehen der oft wortgewandten Täter.

Weitere Informationen zu gängigen Betrugsmaschen und entsprechende Präventionstipps finden sich auf der Homepage der Polizei Sachsen unter www.polizei.sachsen.de/de/23179.htm. Fachkundige Auskünfte erhalten Sie auch in der Polizeilichen Beratungsstelle der Polizeidirektion Chemnitz. (rae)

Dieser Text basiert auf einer offiziellen Behörden-Information und wurde mit Hilfe von KI erstellt.