Logo Die Sachsen News
Nachrichten / Blaulicht

Anlagebetrug in Chemnitz und Freiberg: Opfer verlieren zehntausende Euro

Anlagebetrug in Chemnitz und Freiberg: Opfer verlieren zehntausende Euro
Symbolbild Polizei-Blaulicht vor dem Chemnitzer Rathaus bei Nacht (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Von: Marek Nowak
Ein Chemnitzer und eine Freibergerin sind nach Polizeiangaben Opfer von Anlagebetrug geworden und haben mehrere zehntausend Euro verloren. Das Betrugsdezernat der Chemnitzer Kriminalpolizei ermittelt in beiden Fällen.

Am Mittwoch hat die Polizei in Chemnitz einen Fall von Anlagebetrug bekannt gemacht, von dem ein Chemnitzer und eine Freibergerin in den vergangenen Wochen und Monaten betroffen waren. Beide verloren unabhängig voneinander mehrere zehntausend Euro. Das Betrugsdezernat der Chemnitzer Kriminalpolizei ermittelt in beiden Fällen.

Chemnitzer wird zu weiteren Zahlungen gedrängt

Der Mann aus Chemnitz hatte im März dieses Jahres im Internet nach einem Broker gesucht und war auf eine Investmentplattform gestoßen. Über eine angebliche Service-Hotline wurde er von einer Mitarbeiterin aufgefordert, eine App für eine weitere Plattform auf sein Handy zu laden. Dort eröffnete er ein Konto und überwies zunächst 3.000 Euro, offenbar mit dem Hinweis, das Geld werde in Kryptowährung angelegt.

Im weiteren Verlauf brachten ihn die Betrüger dazu, einen Kredit aufzunehmen und nochmals 24.000 Euro zu investieren. Als der Chemnitzer sich sein Geld samt zugesicherter hoher Rendite auszahlen lassen wollte und nichts geschah, erkannte er den Anlagebetrug und erstattete am Mittwoch Anzeige.

Mehr aus dieser Kategorie

Deepfake-Video führt Frau in die Falle

Eine Frau aus Freiberg wurde im Januar dieses Jahres durch ein Deepfake-Video auf eine vermeintliche Geldanlage aufmerksam. In dem KI-generierten Video tauschten sich Bundespolitiker über lukrative Anlagemöglichkeiten aus. Mutmaßlich über einen Link gelangte die Geschädigte auf eine Investmentplattform, meldete sich dort mit allen erforderlichen Daten an und wurde kurz darauf von einer angeblichen Brokerin angerufen.

Diese überredete die Freibergerin, zunächst 250 Euro in Gold anzulegen. Außerdem installierte die Frau eine Fernzugriffssoftware auf ihrem Laptop, wodurch die Betrüger auf ihre Konten zugreifen konnten. Nachdem insgesamt mehr als 22.000 Euro angeblich gewinnbringend in Gold und Bitcoins angelegt waren und die Freibergerin ihr Geld zurückhaben wollte, wurde ihr klar, dass sie über Monate Opfer der Betrüger geworden war.

LKA gibt Präventionstipps

Das Landeskriminalamt Sachsen hat unter der Veröffentlichung »Schnelles Geld? Großes Risiko! – So entlarven Sie Anlagebetrug im Internet« eine Reihe von Präventionshinweisen zum Thema Anlagebetrug zusammengefasst.

Dieser Text basiert auf einer offiziellen Behörden-Information und wurde mit Hilfe von KI erstellt.