Am Mittwoch hat die Polizei in Chemnitz einen Fall von Anlagebetrug bekannt gemacht, von dem ein Chemnitzer und eine Freibergerin in den vergangenen Wochen und Monaten betroffen waren. Beide verloren unabhängig voneinander mehrere zehntausend Euro. Das Betrugsdezernat der Chemnitzer Kriminalpolizei ermittelt in beiden Fällen.
Chemnitzer wird zu weiteren Zahlungen gedrängt
Der Mann aus Chemnitz hatte im März dieses Jahres im Internet nach einem Broker gesucht und war auf eine Investmentplattform gestoßen. Über eine angebliche Service-Hotline wurde er von einer Mitarbeiterin aufgefordert, eine App für eine weitere Plattform auf sein Handy zu laden. Dort eröffnete er ein Konto und überwies zunächst 3.000 Euro, offenbar mit dem Hinweis, das Geld werde in Kryptowährung angelegt.
Im weiteren Verlauf brachten ihn die Betrüger dazu, einen Kredit aufzunehmen und nochmals 24.000 Euro zu investieren. Als der Chemnitzer sich sein Geld samt zugesicherter hoher Rendite auszahlen lassen wollte und nichts geschah, erkannte er den Anlagebetrug und erstattete am Mittwoch Anzeige.