Die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht die Regierung für die verschlechterte Unterrichtsversorgung in Sachsen verantwortlich. «Wer seit 35 Jahren ohne Weitblick, ohne Personalentwicklungskonzept und immer unter dem Primat der Kostenersparnis Schule in Sachsen verantwortet, muss sich nicht wundern, wenn dies negative Folgen hat», sagte die stellvertretende Landesvorsitzende Claudia Maaß.
Im laufenden Schuljahr ist der vorgesehene Unterricht laut Kultusministerium nur zu etwa 95 Prozent abgedeckt. Besonders prekär ist die Situation demnach an Oberschulen mit 89,5 Prozent und Förderschulen mit 88,8 Prozent. Es fehlen zur vollständigen Abdeckung fast 1.400 Lehrerinnen und Lehrer - etwa 300 mehr als 2023/2024.