Zahlreiche Menschen haben in Leipzig gegen das Bildungspaket des sächsischen Kultusministeriums protestiert. Wie ein Sprecher der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mitteilte, versammelten sich rund 1.500 Demonstrierende vor dem Landesamt für Schule und Bildung. Mit selbst gebastelten Schildern machten sie ihrem Unmut Luft. Ihre zentrale Forderung: eine «echte Verbesserung der Arbeitsbedingungen» statt kurzfristiger Notlösungen auf Kosten von Lehrkräften und Bildungsqualität.
Die GEW fordert das Ministerium auf, die geplanten Maßnahmen zurückzunehmen. Diese zielen laut Ministerium darauf ab, den Unterricht angesichts hoher Ausfallzeiten – vor allem an Oberschulen – besser abzusichern.