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Generationswechsel im Landeswaldrevier Massenei

Generationswechsel im Landeswaldrevier Massenei
Foto: Dirk Schneider/Sachsenforst
Von: Uwe Tschirner
Im Landeswaldrevier Massenei im Forstbezirk Neustadt steht zum 1. September ein Wechsel in der Revierleitung an. Während Ralf Schulze in den Ruhestand geht, übernimmt Dirk Schneider die Verantwortung für den weiteren Waldumbau.

Wechsel an der Spitze des Landeswaldreviers Massenei

Im Landeswaldrevier „Massenei“ des Forstbezirks Neustadt kommt es zum 1. September 2026 zu einem Generationswechsel. Ralf Schulze, der das Revier seit 1993 leitete, verabschiedet sich am 31. August 2026 nach mehr als 33 Jahren im Dienst in den Ruhestand. In der Region zwischen Seeligstadt und Großröhrsdorf ist er vielen Menschen als langjähriger Förster bekannt.

Seine Laufbahn begann Schulze nach der Forstfacharbeiterlehre und dem Fachhochschulstudium bereits 1985 als Revierleiter in Gaußig. Im Revier Massenei setzte er sich vor allem für den Umbau instabiler Nadelholzbestände in artenreiche Laubmischwälder ein. Auch über seine dienstlichen Aufgaben hinaus engagierte er sich in seiner Heimat mit großem Einsatz.

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Erfahrener Förster übernimmt die Revierleitung

Die Nachfolge tritt Dirk Schneider an. Der 50-jährige Familienvater aus Rennersdorf bringt viel praktische Erfahrung mit: 1999 übernahm er zunächst ein Landeswaldrevier im Erzgebirge, seit 2006 arbeitet er bei Sachsenforst als Einsatzleiter der Maschinenstation Königstein. Diese Station ist unter anderem auch im Waldgebiet Massenei tätig.

Mit seiner Ortskenntnis und seinem fachlichen Hintergrund soll Schneider die laufenden Aufgaben im Revier fortführen. Dazu gehört vor allem, den Wald weiter an die veränderten Bedingungen anzupassen.

Waldumbau bleibt zentrale Aufgabe

Obwohl die akuten Schäden durch den Borkenkäfer in den vergangenen Jahren zurückgegangen sind, bleibt die Lage im Wald angespannt. Vor allem anhaltende Dürreperioden in Europa zeigen, wie wichtig klimaangepasste Mischwälder sind. Im Revier Massenei ist der Waldumbau deshalb weiterhin ein zentrales Ziel.

Das rund 1440 Hektar große Revier ist von feuchten Standorten geprägt, auf denen Fichten- und Kiefernbestände besonders anfällig für Trockenheit und Stürme sind. Dies wurde in der Vergangenheit unter anderem während der Borkenkäferkalamität und durch den Tornado von 2010 deutlich.

Mehr Eichen, Buchen und Tannen für stabile Wälder

Künftig sollen deshalb verstärkt Eichen, Buchen, Tannen und weitere standortgerechte Baumarten gepflanzt werden. Zwischen 2007 und 2025 wurden bereits mehr als 300 Hektar Waldfläche neu bepflanzt. Sachsenforst sieht darin einen wichtigen Beitrag, um das Waldgebiet langfristig robuster und vielfältiger zu entwickeln.

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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