Warum Geldwäsche auch für Privatpersonen gefährlich ist
Viele Menschen denken bei Geldwäsche an internationale Banden, große Summen und komplexe Finanzkonstruktionen. Tatsächlich geraten aber auch ganz normale Bürgerinnen und Bürger immer wieder ungewollt in solche Straftaten. Oft beginnt alles mit einem harmlos wirkenden Angebot, einem vermeintlichen Job oder einer Bitte um Hilfe. Wer dabei sein Konto, Zugangsdaten oder Zahlungswege zur Verfügung stellt, kann schnell Teil einer Geldwäschehandlung werden.
Die Polizei warnt deshalb davor, ungewöhnliche Geldtransfers auf die leichte Schulter zu nehmen. Denn Geldwäsche ist nicht nur ein Begleitdelikt, sondern häufig die Grundlage für weitere schwere Straftaten wie Betrug, Drogenhandel, Erpressung oder Cyberkriminalität.