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„Bon Voyage“ – Tragikomödie über Leben, Lüge und Loslassen

Wohnmobil
Foto: Happy-Entertainment
Von: Uwe Tschirner
Eine 80-jährige Frau täuscht ihrer Familie eine Erbschaft vor, um ihre geplante Sterbehilfe zu verschleiern – und findet auf einer Wohnmobil-Reise durch Frankreich zurück zum Leben.

Bautzen. Am Dienstag, 29. April, zeigt das Steinhaus-Kino in Bautzen, 20.00 Uhr, die französische Tragikomödie „Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter“. Die 80-jährige Marie hat ihr Leben stets selbstbestimmt gestaltet – und daran ändert auch ihre schwere Krankheit nichts. Den Termin für die Sterbehilfe in der Schweiz hat sie bereits vereinbart, doch im letzten Moment verlässt sie der Mut. Sie rettet sich in die Notlüge von einer angeblichen Erbschaft, die in der Schweiz auf sie wartet. Ihr Sohn Bruno, ständig von Geldsorgen geplagt, will sofort aufbrechen – mit dabei sind auch seine Tochter Anna und der hilfsbereite Pflegedienst-Mitarbeiter Rudy.

Die vier entstauben ein altes Wohnmobil und machen sich samt zahmer Ratte auf die Reise quer durch Frankreich. Auf der Fahrt tut Marie vieles, was sie lange nicht mehr getan hat: Sie badet im Meer, tanzt zu Schlagermusik und sitzt am Lagerfeuer. Ganz nebenbei findet die Familie wieder zueinander – doch irgendwann nähert sich die Truppe ihrem Reiseziel, und Marie steht vor einer Entscheidung. Regisseurin Enya Baroux verbindet in ihrer dramatischen Komödie sensible Themen wie Sterbehilfe und familiäre Beziehungen mit spritzigen Dialogen und viel Situationskomik. Einlass ist um 19.00 Uhr, der Eintritt kostet 7 Euro.

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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