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Betrügern zum Opfer gefallen

Betrügern zum Opfer gefallen
Symbolbild pixabay Vectorhight
Von: Uwe Tschirner
Ein 46-Jähriger aus dem Raum Bautzen ist auf einen Anlagebetrug hereingefallen und verlor dabei rund 25.000 Euro. Die Polizei warnt vor angeblich lukrativen Krypto-Angeboten im Internet.

Ein 46-Jähriger ist bei Bautzen in den vergangenen Tagen Betrügern aufgesessen. Nach bisherigen Erkenntnissen lernte der Mann auf einer Onlineplattform eine Frau kennen, über die die Kriminellen anschließend Vertrauen aufbauten und ihn in ein angeblich renditestarkes Investment lockten. Im Verlauf der Kontaktaufnahme machten sie dem Geschädigten Hoffnungen auf hohe Gewinne mit einer Börse für Kryptowährung. Der Mann überwies daraufhin rund 25.000 Euro. Erst als weitere Geldbeträge gefordert wurden, wurde er misstrauisch und erkannte den Betrug. Der örtliche Revierkriminaldienst hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft den Fall wegen Betrugs.

Solche Maschen gehören zu den typischen Formen des Anlagebetrugs: Die Täter arbeiten häufig mit professionell wirkenden Internetauftritten, persönlichen Chats und dem Versprechen schneller Gewinne. Oft werden Opfer zunächst nur mit kleinen Beträgen oder scheinbar erfolgreichen Kontobewegungen bei Laune gehalten, bevor später weitere Zahlungen verlangt werden. Die Polizei rät deshalb zu besonderer Vorsicht bei lukrativen Angeboten im Internet. Wer in Kryptowährungen oder andere Geldanlagen investieren möchte, sollte Anbieter sorgfältig verifizieren und nach unabhängigen Rezensionen suchen. Ebenso wichtig ist es, sich nicht unter Druck setzen zu lassen und im Zweifel frühzeitig das eigene Kreditunternehmen oder den Verbraucherschutz zu kontaktieren. So lassen sich finanzielle Schäden oft verhindern oder zumindest begrenzen. Kriminelle nutzen Vertrauen, Zeitdruck und vermeintliche Exklusivität gezielt aus – umso wichtiger ist es, wachsam zu bleiben und verdächtige Angebote kritisch zu hinterfragen. Wer den Verdacht hat, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, sollte umgehend die Polizei informieren und seine Bank einschalten.

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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