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Jetzt offiziell: Dynamo-Profi wechselt in die Bundesliga

Jetzt offiziell: Dynamo-Profi wechselt in die Bundesliga
Bild: Paul Scholze
Von: 1953 Update

HSV schnappt Dynamo-Star: Amoako wechselt für zwei Millionen nach Hamburg

Jetzt ist der Deal offiziell! Der Hamburger SV hat am Samstag bestätigt, dass Kofi Amoako in der kommenden Saison für die Rothosen in der Bundesliga aufläuft. Damit verliert Dynamo Dresden seinen nächsten Leistungsträger – und das schon nach nur einer Saison.

Der U20-Nationalspieler war erst im vergangenen Sommer für rund 300.000 Euro vom VfL Wolfsburg zur SGD gewechselt. Seitdem ging es für den 21-Jährigen steil nach oben: Sein Marktwert stieg innerhalb weniger Monate auf inzwischen rund zwei Millionen Euro.

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Bereits im Winter hatte der italienische Erstligist US Lecce großes Interesse an Amoako gezeigt, ein Wechsel kam damals aber nicht zustande. Nun zieht es den Mittelfeldspieler in die Nähe seiner Heimat Hannover.

Der HSV aktiviert die Ausstiegsklausel, die bei etwa zwei Millionen Euro liegen soll. Laut „Bild“ unterschreibt Amoako in Hamburg einen Vertrag bis 2030.

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Bitterer Verlust für Dynamo Dresden

Für Dynamo ist der Abgang ein echter Rückschlag – auch wenn er sich zuletzt bereits angedeutet hatte. Amoako gehörte in der vergangenen Saison zu den absoluten Stammspielern der SGD: In 32 von 34 Partien stand er auf dem Platz und überzeugte vor allem mit seiner Physis und starken Zweikampfführung.

Neben dem HSV sollen auch mehrere Bundesligisten sowie Leeds United aus der Premier League Interesse gezeigt haben. Besonders bitter für Dynamo: Wegen der festgeschriebenen Ausstiegsklausel kassiert der Verein wohl „nur“ zwei Millionen Euro. Ohne diese Klausel wäre für die Dresdner vermutlich deutlich mehr drin gewesen.

Auch SGD-Sportgeschäftsführer Sören Gonther äußerte sich zum Wechsel und machte keinen Hehl daraus, wie schwer der Verlust wiegt:

„Der Abgang von Kofi schmerzt uns natürlich sportlich und menschlich sehr. Er hat sich vom ersten Tag mit Dynamo identifiziert und alles für den Erfolg investiert. Leider haben wir in dieser Sache nicht das Heft des Handelns in der Hand. Jetzt ist der Fall eingetreten, dass ein Verein die Klausel nutzt und wir zukünftig ohne Kofi planen müssen. Für seine Entwicklung ist es ein logischer nächster Schritt, zu dem wir ihm natürlich nur gratulieren können. Wir freuen uns, dass er für eine Saison Teil von Schwarz-Gelb war und einen wichtigen Teil dazu beigetragen hat, dass wir den Klassenerhalt feiern konnten. Für die Zukunft wünschen wir ihm alles erdenklich Gute.“

(PS)

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