Dresden geht mit erneuter Niederlage in die Winterpause
Viel Ball, wenig Ertrag: Holstein Kiel bestimmte von Beginn an das Geschehen, biss sich an der kompakt stehenden Dynamo-Abwehr aber lange die Zähne aus. Gefährlicher wurde es zunächst auf der anderen Seite. Dresdens Lemmer prüfte KSV-Keeper Krumrey früh mit einem strammen Abschluss – der Schlussmann reagierte glänzend. Sekunden später klingelte es dennoch: Nach der anschließenden Ecke wuchtete Vermeij den Ball per Kopf zur Gästeführung ins Netz.
Die Störche wirkten zwar spielbestimmend, doch Ideen blieben Mangelware. Erst ein folgenschwerer Aussetzer brachte Kiel zurück ins Spiel: Herrmann pennte im Spielaufbau, Skrzybski spritzte dazwischen und bediente Harres, der keine Mühe hatte, zum Ausgleich einzuschieben.
Danach ging viel Tempo verloren. Beide Teams neutralisierten sich, Torchancen waren Mangelware. Erst spät wurde es wieder brenzlig: Eine scharf getretene Ecke von Faber segelte direkt aufs Tor, doch Krumrey kratzte das Ding noch von der Linie.