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Bundesligist wohl vorne im Poker um Dynamos Mittelfeld-Star

    Bundesligist wohl vorne im Poker um Dynamos Mittelfeld-Star
Bild: Paul Scholze
Von: 1953 Update

HSV baggert an Dynamo-Star: Hat sich Kofi Amoako schon entschieden?

Bei Dynamo Dresden gehört Kofi Amoako längst zu den absoluten Leistungsträgern. Der 21-Jährige stand an 31 der bisherigen 33 Spieltage auf dem Platz, davon 28 Mal in der Startelf. Ein Treffer, starke Zweikampfwerte und seine enorme Physis machen den Mittelfeldspieler zu einem der wichtigsten Bausteine der SGD-Saison.

Kein Wunder also, dass sich seit Wochen die Gerüchte um den deutschen U20-Nationalspieler häufen. Neben dem Hamburger SV sollen auch der 1. FC Union Berlin, 1. FSV Mainz 05, 1. FC Köln und Leeds United Interesse an Amoako zeigen.

HSV offenbar in der Pole Position

Jetzt bekommt das Poker-Spiel offenbar eine klare Richtung. Laut der Hamburger Morgenpost soll Amoako bereits eine eindeutige Tendenz haben – und die führt wohl zum HSV.

Die Rothosen sind seit dieser Saison zurück in der Bundesliga, haben den Klassenerhalt bereits sicher und sollen sich mit dem gebürtigen Hannoveraner sogar schon weitgehend einig sein. Weil sich laut Medienberichten eine Ausstiegsklausel im Vertrag des Deutsch-Ghanaers befinden soll, wären größere Ablöse-Verhandlungen zwischen Dresden und Hamburg wohl gar nicht nötig. Wie hoch die Klausel ausfällt, ist allerdings bislang nicht bekannt.

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Dynamo-Transfer wird zum Volltreffer

Dabei war Amoako erst im vergangenen Sommer für gerade einmal 200.000 Euro vom VfL Wolfsburg nach Dresden gewechselt. Verpflichtet wurde er damals noch vom früheren Sportgeschäftsführer Thomas Brendel – ein Transfer, der sich inzwischen als echter Coup entpuppt hat.

Der Marktwert des Mittelfeldspielers wird mittlerweile auf rund zwei Millionen Euro geschätzt. Schon im Winter hatte der italienische Erstligist US Lecce konkrete Schritte unternommen, ein Wechsel kam damals jedoch nicht zustande.

Erst Klassenerhalt, dann Transfer-Fragen?

Bevor es in Sachen Zukunft endgültig ernst wird, wartet auf die SGD aber noch ein entscheidendes Spiel. Am Sonntag empfängt Dynamo Holstein Kiel und will endlich den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga perfekt machen.

Mit einem Sieg wären die Schwarz-Gelben sicher auch in der kommenden Saison zweitklassig. Direkt absteigen kann Dynamo zwar nicht mehr, theoretisch ist aber noch der Absturz auf den Relegationsplatz möglich.

Das Szenario: Dresden spielt nur remis, während Braunschweig und Düsseldorf gewinnen und Bielefeld Hertha mit mindestens vier Toren Unterschied schlägt. Oder Dynamo verliert selbst und gleichzeitig gewinnen Braunschweig, Düsseldorf und Bielefeld ihre Partien, dann müsste Dynamo noch in die Relegation.

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(PS)

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