Die Dresdener Mühle, Sachsens größte Getreidemühle, plant eine umfassende Erweiterung ihrer Kapazitäten um 50 Prozent. Die Investitionen in Höhe von rund 40 Millionen Euro zielen darauf ab, die steigende Nachfrage nach spezialisierten Mehlqualitäten zu bedienen und die regionale Wertschöpfung zu stärken. Am 5. August 2024 informierte sich Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer vor Ort über die Herausforderungen und Pläne der Mühle.
Das traditionsreiche Industriedenkmal am Dresdener Hafen, erbaut 1913 von der Familie Bienert, verarbeitet derzeit etwa 600 Tonnen Getreide täglich zu Mehlprodukten für das Bäckerhandwerk und die Lebensmittelindustrie. Das mittelständische Unternehmen Bindewald und Gutting übernahm die Mühle vor zehn Jahren und investierte seither rund 15 Millionen Euro in den Standort. Mit den geplanten Investitionen in Höhe von 40 Millionen Euro sollen die Kapazitäten erheblich erweitert werden. Details zu den Investitionen werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.