Der sächsische Mittelständler Cotesa soll künftig Teile für die Hubschrauberproduktion des US-Konzerns Boeing liefern. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur vereinbarte das High-Tech-Unternehmen aus Mittweida einen Fünf-Jahresvertrag mit dem weltgrößten Flugzeughersteller. Wie die Zeitung «Die Welt» berichtete, handelt es sich um einen Liefervertrag für Teile an dem militärischen Schwerlasthubschrauber Chinook CH-47F. Demnach sollen künftig Leichtbauteile aus Sachsen schwerere Metallabdeckungen an dem mit zwei Rotoren fliegende Hubschrauber ersetzen.
Das von den Unternehmen bislang geheim gehaltene Geschäft sollte am Donnerstag im Beisein von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) und dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) in Berlin verkündet werden.
Mit dem Auftrag geht dem Vernehmen nach auch die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze bei dem sächsischen Hersteller von Verbundfaser-Bauteilen einher. Die erst 2002 gegründete Cotesa GmbH stellt bereits Komponenten für Airbus her, etwa für den Karbon-Rumpf des A350.