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Mit dem Rad durchs Kulturerbe

Mit dem Rad durchs Kulturerbe
Drei geführte Radtouren zum 17. Tag der Parks und Gärten am 31. Mai führen durch die Regionen Elbe-Röder-Dreieck, Dresdner Heidebogen und Westlausitz. Foto: Pixabay
Von: Matthias Stark
Natur erleben, Geschichte entdecken und aktiv unterwegs sein: Zum 17. Tag der Parks und Gärten laden drei geführte Radtouren am 31. Mai dazu ein, die schönsten Park- und Schlossanlagen nördlich von Dresden zu erkunden.

Wenn sich am 31. Mai die Tore zu historischen Parks, liebevoll gepflegten Gärten und eindrucksvollen Schlossanlagen öffnen, steht die Region nördlich von Dresden ganz im Zeichen des kulturellen Erbes. Bereits zum 17. Mal findet der „Tag der Parks und Gärten“ statt – ein Aktionstag, der nicht nur zum Flanieren, sondern auch zum aktiven Entdecken einlädt. Drei geführte Radtouren führen durch das Elbe-Röder-Dreieck, den Dresdner Heidebogen und die Westlausitz und verbinden Bewegung mit spannenden Einblicken in Natur und Geschichte.

Unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsident Alexander Dierks engagieren sich zahlreiche lokale Akteure mit viel Herzblut dafür, die Park- und Gartenlandschaft der Region zu erhalten und erlebbar zu machen. Insgesamt 18 Anlagen präsentieren sich mit vielfältigen Programmen, von Führungen bis hin zu kulturellen Angeboten. Unterstützt wird das Netzwerk unter anderem durch den Verkehrsverbund Oberelbe und die Ostsächsische Sparkasse Dresden.

Für Radbegeisterte bieten die geführten Touren eine besondere Möglichkeit, die Region intensiv kennenzulernen. Während eine Tour bereits ausgebucht ist, stehen zwei weitere zur Auswahl:

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Die „Genuss-Radtour im Dresdner Heidebogen“ startet in Moritzburg und führt über rund 50 Kilometer durch die reizvolle Teich- und Hügellandschaft. Vorbei an Naturidyllen und kulturellen Highlights wie Schloss Hermsdorf, der Bockwindmühle Ebersbach und dem Schloss Lauterbach verbindet die Strecke Naturerlebnis mit regionaler Geschichte. Eine Mittagspause in Radeburg sowie ein Besuch in einer Gärtnerei runden das Programm ab.

Etwas kompakter, aber nicht weniger abwechslungsreich ist die „Schlosspark-Tour Westlausitz“. Vom Bahnhof in Bischofswerda aus geht es über etwa 40 Kilometer zu gleich mehreren Schlossanlagen, darunter das Barockschloss Rammenau und der Schlosspark in Pulsnitz. Die Route führt durch Wälder, vorbei an historischen Orten und bietet mit Zwischenstopps und Naturabschnitten eine gelungene Mischung aus Kultur und Erholung.

Die Teilnahme an den Touren setzt ein verkehrssicheres Fahrrad, Helm sowie eine gute Grundkondition voraus. Die Plätze sind begrenzt, daher ist eine Anmeldung bis zum 21. Mai 2026 erforderlich.

Der Tag der Parks und Gärten zeigt einmal mehr: Die Region hat nicht nur landschaftlich, sondern auch kulturell viel zu bieten – und lässt sich am besten auf zwei Rädern entdecken.

Weitere Informationen unter www.region-westlausitz.de.

Matthias Stark
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Matthias Stark

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