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Das Kleinod der Röderstadt

Das Kleinod der Röderstadt
Ulrike Bennewitz und Eckard Müller vom Schlossverein, Hauptamtsleiterin Ines Haufe-Grätsch, Patrick Daniel Baer und Museumschefin Dr. Karina Iwe sowie die Direktorin der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen, Katja Margarethe Mieth, sind bei der Präsentation des hausgeschichtlichen Leitfadens von Schloss Klippenstein dabei (v.l.n.r.). Foto: Matthias Stark
Von: Matthias Stark
Im Schloss Klippenstein werden die neuen Informationsstelen des hausgeschichtlichen Leitfadens präsentiert und führen ab sofort Besucher durch das Gelände.

Das Radeberger Schloss mit dem Heimatmuseum stellt sich mit immer neuen Schritten für die Zukunft auf. Nicht zuletzt durch den Wechsel der Museumsleitung werden teilweise neue Wege begangen, um die Einrichtung auch für ausländische Gäste attraktiv zu machen. Nun wurde das teilweise fast zwei Jahrzehnte alte Informationssystem durch neue Stelen ersetzt. Dazu gehört die Erneuerung und Erweiterung des bestehenden Besucherleitsystems im Außenbereich genauso, wie Informationstafeln im Schloss selbst. Die Erstellung der Texte wurde fachlich durch die Sächsische Landesstelle für Museumswesen unterstützt.

Bei der Herstellung der neuen Informationsstelen und -tafeln sind witterungsbeständige und zeitgemäße Materialen zum Einsatz gekommen. Neu ist, dass es nun Hinweise zum bestehenden Audioguide gibt und englische Übersetzungen der Standortnamen hinzugefügt wurden. Auch zusätzliche Tafeln im Gartenbereich und am alten Zugang zur Burg wurden mit dem Projekt ermöglicht. Das neue Informationssystem dient der besseren Orientierung und ist ein wichtiger Baustein zur Vermittlung der Baugeschichte.

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Das Projekt wurde mit einem Eigenanteil des Vereins Schloss Klippenstein von rund 2.300 Euro realisiert. Die Gesamtinvestition beträgt 18.400 Euro. Das Beantragen der Fördermittel war nur durch die Bereitstellung des Eigenanteils durch den Verein möglich. Das neue System mit seinen insgesamt 11 Tafeln und Stelen soll nun mindestens die nächsten 15 Jahre Bestand haben.

Generationswechsel gelungen

Die Direktorin der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen, Katja Margarethe Mieth, stellt fest: „Das, was sich nun im Außenbereich präsentiert, soll sich im Inneren fortsetzen und kann als Beispiel für andere Museen gelten“. Sie ergänzt: „Der Generationswechsel im Schloss Klippenstein ist gelungen“. Gemeint ist die seit fast einem Jahr tätige neue Chefin Dr. Karina Iwe. Die umtriebige junge Frau bringt neue Ideen mit, setzt aber auch auf Bewährtes. Sie sagt: „Wir sind ein Ort der Begegnung für verschiedene Generationen“. Für Dr. Karina Iwe ist klar: „Wir kleinen Museen bilden die Masse“.

Für den Vorsitzenden des Schlossvereins, Eckard Müller, ist die Arbeit seines Vereins eine Herzensangelegenheit. „Wir sind ein Team und arbeiten seit über 30 Jahren zusammen“, sagt er. So wurden die erforderlichen Eigenmittel für das Projekt des hausgeschichtlichen Leitfadens nur im Radeberger Umfeld erwirtschaftet. Besonders wichtig ist dabei die Gewinnung neuer, vor allem junger Mitglieder. Der Verein braucht immer engagierte Menschen, die mithelfen und die Arbeit im Schloss unterstützen wollen.

Infos unter www.schloss-klippenstein.de

Matthias Stark
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Matthias Stark

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