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Schwache Autofreundlichkeit in Sachsens Großstädten – Leipzig auf den hinteren Plätzen

Parkende Autos
Studie zeigt: Sachsens Städte bieten nur begrenzte Parkmöglichkeiten / Bild von Marzena P. auf Pixabay
Von: Konrad Vers
Wie autofreundlich sind Sachsens Großstädte? Eine aktuelle Untersuchung zeigt: Chemnitz, Dresden und Leipzig haben Nachholbedarf. Vor allem Leipzig liegt weit hinten. Erfahre hier die Hintergründe!

Eine aktuelle Untersuchung zur „Autofreundlichkeit“ zeigt: Sachsens Großstädte haben kein besonders gutes Angebot für Autoliebhaber. Chemnitz schneidet mit Platz 46 noch am besten ab, landet aber nur im soliden Mittelfeld. Dresden (Platz 64) und Leipzig (Platz 79) müssen sich mit deutlich schlechteren Werten zufriedengeben.


Die Studie des Datenstudios DataPulse, in Zusammenarbeit mit dem Autoteile-Händler Motointegrator, analysiert die Dichte an Werkstätten, Tankstellen, Parkplätzen und Autohändlern und anderen Serviceeinrichtungen in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern. Höher gewichtet wurden essenzielle Services wie Werkstätten und Parkplätze. Grundlage der Analyse sind Google-Maps-Daten und Bevölkerungsstatistiken des Bundesamts für Statistik.


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Chemnitz: Bester Wert in Sachsen – aber nur Mittelfeld

Chemnitz landet mit Platz 46 im unteren Mittelfeld des Rankings. Zwar bietet die Stadt ein besseres Service-Angebot als Dresden oder Leipzig, doch von einer echten Autofahrer-Hochburg kann keine Rede sein. Immerhin sorgt die moderate Bevölkerungsdichte dafür, dass Werkstätten und Parkplätze noch vergleichsweise verfügbar sind.

Dresden fällt zurück

Die sächsische Landeshauptstadt kommt auf Platz 64 und liegt damit im hinteren Drittel der 83 untersuchten Städte. Vor allem in der Innenstadt gibt es kaum Platz für Werkstätten und Parkflächen. Das begrenzte Angebot führt dazu, dass Autofahrer hier schlechter versorgt sind als in vielen anderen Städten ähnlicher Größe.


Leipzig auf den hinteren Plätzen

Leipzig belegt Platz 79 und gehört damit zu den Schlusslichtern. Die rapide wachsende Stadt bietet Autofahrern nur eine geringe Dichte an relevanten Dienstleistungen. Vor allem in dicht bebauten Gebieten fehlen Stellflächen und Werkstätten.


Fazit

Keiner der drei sächsischen Großstädte kann sich als besonders autofreundlich bezeichnen. Chemnitz landet im Mittelfeld, während Dresden und Leipzig deutlich schlechter abschneiden. Das Ergebnis bestätigt den bundesweiten Trend: Je dichter eine Stadt bebaut ist, desto weniger Platz bleibt für Auto-Dienstleistungen.

Die gesamte Studie finden Sie auf der Webseite von Datapulse.

Konrad Vers
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Konrad Vers

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