Bei einem Brand in einer Asylunterkunft in Jahnsdorf (Erzgebirgskreis) ist ein Mann leicht verletzt worden. Laut Polizei gibt es Hinweise auf Brandstiftung. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen. Dabei handelt es sich den Angaben zufolge um einen 30-jährigen Mann. Die Polizei geht nicht von einem politischen Motiv aus. «Wir haben keine Hinweise auf einen rechten oder fremdenfeindlichen Hintergrund», erklärte ein Sprecher.
Am Freitagabend stand eine Wohneinheit der Asylunterkunft, bestehend aus mehreren Containern, in Vollbrand, erklärte der Kreisbrandmeister des Erzgebirgskreises. Ein Bewohner wurde dabei laut Polizei leicht verletzt. Er sei vorläufig als Tatverdächtiger festgenommen worden. Er stehe in Verdacht, in seinem Zimmer ein Feuer gelegt zu haben, das dann zum Vollbrand des Wohnblocks geführt habe. «In der Unterkunft waren zum Zeitpunkt des Brandausbruchs acht Personen anwesend, welche unbeschadet das Gebäude verlassen konnten.» Sie wurden in eine andere Einrichtung gebracht.