Den Feuerwehren in Deutschland fehlt noch Routine beim Löschen brennender Batteriespeicher. Brand- und Katastrophenexperte Rolf Erbe hält das für eine normale Entwicklung. «Feuerwehren lernen aus Erfahrung, das war immer schon so. Diese Erfahrung haben wir bei Großspeichern noch nicht. Da passiert zum Glück sehr wenig», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Deshalb gebe es keine probaten Verfahren, um sagen zu können, man solle es immer genau so und so machen.
In Bautzen hatte in den vergangenen Tagen ein Batteriespeicher gebrannt. Die Feuerwehr löschte ihn nach längeren Bemühungen mit Wasser, nachdem die Hülle des in einem Container befindlichen Speichers mit Hilfe von Maschinen geöffnet worden war. Erbe, der viele Jahre als Pressesprecher der Berliner Feuerwehr agierte, gilt als ausgewiesener Experte und hatte die Kollegen in Bautzen beraten.