ZDF-Recherchen zeigen, dass Mineralölkonzerne wie Shell, Rosneft und TotalEnergies möglicherweise betrügerische Klimaschutzprojekte in China zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Klimaschutzziele nutzen. Diese sogenannten Upstream Emission Reduction (UER) Projekte, die CO2-Emissionen bei der Ölförderung reduzieren sollen, existieren oft nur auf dem Papier.
Das Umweltbundesamt hat Strafanzeige gestellt. Viele Projekte, die CO2-Einsparungen vorgeben, wurden nicht korrekt genehmigt und könnten betrügerisch sein. Diese könnten Deutschlands Klimabilanz erheblich beeinträchtigen.
Shell betont, ihre Projekte seien unabhängig überprüft worden, will aber die Vorwürfe erneut untersuchen. Experten fordern umfassende Überprüfungen aller UER-Projekte und Konsequenzen für betrügerische Praktiken.