Der letzte Schritt sollte ein besonderer sein. Am Montag stellte der Dresdner SC die abschließenden Neuzugänge für den Profikader vor, der in der kommenden Saison um alle drei nationalen Titel mitspielen soll und will und in der Champions League antritt.
Und die beiden Neuen im insgesamt 13-köpfigen Team von Alexander Waibl kommen aus dem eigenen Nachwuchs, deshalb wurde Emilia Schaarschmidt und Lena Olliges die besondere Bühne bereitet. Nur für Rückkehrerin Sarah Straube, die nach ihrem einjährigen Engagement in Italien zumindest für ein Jahr wieder in Dresden anheuerte, wurde in puncto Vorstellung eines Neuzugangs ein solcher Aufwand betrieben.
Das hat freilich auch mit der Verfügbarkeit der anderen Profis zu tun. Fünf der sechs weiteren Neuzugänge kommen aus Nordamerika, eine Kanadierin und vier US-Amerikanerinnen. Einzige Ausnahme: die deutsche Nationalspielerin Lena Kindermann.
Die 17-jährige Lena Olliges ist als zweite Zuspielerin hinter Führungsfigur Sarah Straube eingeplant, die zwei Jahre ältere Emilia Schaarschmidt als zweite Libera hinter Nationalspielerin Patricia Nestler. Mit den beiden blutjungen Mittelblockerinnen Mette Pfeffer (20), Florentine Rosemann (19), Straube, Nestler sowie den beiden Talente-Neuzugängen stehen nunmehr sechs Spielerinnen - also fast 50 Prozent im Team, die ihre mindestens wichtigsten Ausbildungs-Schritte beim VC Olympia Dresden gegangen sind.