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Auffällige Probe bei Anschieber von Olympiasieger Friedrich

Auffällige Probe bei Anschieber von Olympiasieger Friedrich
Anschieber Simon Wulff (l.) mit Pilot Francesco Friedrich. / Foto: Roman Koksarov/dpa
Von: DieSachsen News
Eine Wettkampfkontrolle bei Bob-Anschieber Simon Wulff hat zu einem auffälligen Testergebnis geführt. Der 24-Jährige aus dem Team von Francesco Friedrich ist «vorsorglich freigestellt».

Aufgrund eines auffälligen Dopingtests muss Bob-Olympiasieger Francesco Friedrich vorerst auf Anschieber Simon Wulff verzichten. Eine Wettkampfprobe des 24-Jährigen wies eine verbotene Substanz auf, teilte der Bob- und Schlittensportverband für Deutschland mit. Wulff sei «vorsorglich vom Sportbetrieb freigestellt, bis der Sachverhalt vollständig geklärt» sei.

Das Ergebnismanagement liegt in diesem Fall nicht bei der deutschen Anti-Doping-Agentur Nada, sondern bei der internationalen Agentur ITA. Die bei Wulff nachgewiesene Substanz sei im Training erlaubt, im Wettkampf aber verboten. Wann die positive Probe genommen wurde, teilte der BSD nicht mit. Die ITA beziehungsweise der internationale Verband hätten bislang keine Suspendierung ausgesprochen. Ob Wulff die Analyse einer B-Probe beantragt hat, ging aus der Mitteilung nicht hervor. Bislang gibt es von ihm keine Stellungnahme, bis zu einer Entscheidung gilt die Unschuldsvermutung. 

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Bereits zwei Siege im Weltcup

Der Ex-Leichtathlet Wulff hatte sich erst vor der Saison dem Team des viermaligen Olympiasiegers Friedrich angeschlossen. Der Dresdner hatte sich die Olympia-Teilnahme 2026 zum Ziel gesetzt. In dieser Saison feierte Wulff Weltcup-Siege im Zweierbob in Altenberg und Sigulda (Lettland) sowie einen zweiten Platz im Viererbob in Winterberg am vergangenen Wochenende. Er sollte am Wochenende in St. Moritz mit Friedrich im Zweierbob antreten.

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