Trotz des 99:89-Arbeitssieges von ALBA Berlin in der Basketball-Bundesliga bei Science City Jena wollte bei Trainer Aito Garcia Reneses keine große Freude aufkommen. «Mit unserer Leistung bin ich überhaupt nicht zufrieden. Wir haben zu viele Fehler gemacht», kritisierte der Spanier sein Team.
Lange Zeit hatten die Berliner gegen mutige Jenaer große Mühe gehabt. «Es war das erwartet schwere Spiel. Jena hat ein sehr erfahrenes Team. Und in dieser Saison haben sie oft nur knapp verloren», befand Manager Marco Baldi. Insbesondere in der Defensive offenbarte ALBA einige überraschende Schwächen.
Das lag vor allem auch daran, dass die Berliner auf der Center-Position Probleme hatten. Bogdan Radosavljevic konnte wegen einer Schulterverletzung nicht spielen, Kollege Dennis Clifford klagte über Knieprobleme. Gegen Jena kam der US-Amerikaner deshalb nur knapp zwölf Minuten zum Einsatz. «Und das war ein Problem für uns», sagte Baldi.
So musste ALBA lange Zeit ohne richtigen Center spielen. «Und wir mussten ganz schön improvisieren», erklärte Baldi. So halfen Niels Giffey oder Luke Sikma unter dem Korb aus, fehlten dafür aber an anderer Stelle. Vor allem in der ersten Hälfte kam ALBA bei den Rebounds in Schwierigkeiten. Und im Gegensatz zu den Hauptstädtern konnte Jena in Bestbesetzung antreten. «Das macht sich schon bemerkbar», meinte Baldi.