HC verliert letztes Hinrundenspiel
Der HC macht sich derzeit als Aufbauhelfer einen Namen in der 3. Liga Ost. Wenn eine Mannschaft in Not ist, z. B. Pirna, Aschersleben oder Cottbus, die Dresdner helfen (jedenfalls derzeit). Die dritte Niederlage in Folge bringt den Dresdnern nun nach der Hinrunde mit 12:18 Punkten den 12. Tabellenplatz. Das ist genau ein Punkt über dem Strich, das bedeutet also über den Abstiegsplätzen. Zufrieden kann man derzeit damit nicht sein, auch wenn die Dresdner von Platz 9 bspw. nur ein Punkt trennt und die Liga weiterhin im Mittelfeld sehr eng ist. Die 12 Punkte bieten allerdings auch noch alle Möglichkeiten am Ende auf einem Nichtabstiegsplatz zu landen, denn die halbe Liga befindet sich im Abstiegskampf.
Die Partie begann zunächst ganz passabel für die Dresdner. Die Deckung stand gut und der LHC konnte bis zur 4. Minute keinen Treffer im Dresdner Tor unterbringen. Das sollte sich aber schnell ändern, denn als die Cottbuser den ersten Treffer setzten, folgten noch 18 weitere und zwar fast im Minutentakt. Vor allem den LHC Aufbauspieler Robert Takev (insgesamt 10 Tore) bekam man zu keiner Zeit der Partie in den Griff. Die Hausherren bekamen im 1. Durchgang insgesamt keinerlei Zugriff auf den Cottbuser Angriff. In der Abwehr agierte der LHC mit der mittlerweile schon Liga-traditionellen kurzen Deckung gegen Alexander Matschos. Die Dresdner fanden auch hier bis zur Einwechslung des zurückgekehrten Spielmachers Mathias Rudow kein durchgehendes Konzept, um die kurze Deckung gegen den Dresdner Shooter spielerisch für sich nutzen zu können. Der erst seit 3 Tagen wieder im Training befindliche Rudow brachte dann etwas mehr Struktur ins HC Spiel. Er konnte aber auch nicht verhindern, dass der LHC teilweise mit 7 Toren (10:17) führte. Am Ende waren es 19 Treffer für den LHC, denen die Hausherren nur 13 eigene entgegenzusetzen hatten.