Nach 40 Minuten den Faden verloren
Den Dresdnern fehlte auch in der Partie gegen Aschersleben etwas. Dabei ist nicht die Rede von Spielmacher Rudow oder Keeper Resimius. Es fehlte einfach der letzte Punch. Das der HC Aschersleben für viele Tore gut ist, hatten sie vor allem in letzter Zeit nachgewiesen. Das es gegen den HC Elbflorenz auch wieder weit über 30 wurden, war von den Dresdnern natürlich nicht so geplant. Ab der 40. Minute hatten die Sachsen jedoch den Faden verloren und fanden ihn nicht wieder.
Die 1. HZ hatte wie die gesamte Spielzeit viel Tempohandball zu bieten, alleine die Mannschaft aus Aschersleben konnte die Klaviatur des schnellen Spieles besser spielen. Bis zum 4:4 gestaltete sich das Spiel ausgeglichen, dann konnte sich der HC durch Tore von Reimann, Kaiser und Pfeiffer auf 4:7 absetzten. Beim 9:9 durch Erwin Feuchtmann war das Spiel aber wieder völlig offen. Schon zu dieser Zeit deutete sich an, was das gesamte Spiel nicht besser werden sollte. Die Dresdner bekamen die Achse Feutchmann & Feutchmann im Aufbau und Doldoan am Kreis einfach nicht in den Griff. Alle drei zusammen warfen an diesem Tag 22 Tore. Dazu kam noch der treffsichere Rechtsaußen Karsten Kommoß mit 8 Toren. Beim 16:15 durch Emil Feuchtmann in der 27. Minute hatten die Alligatoren erstmal seit der 3. Minute wieder Führung inne. Bis zur Halbzeit hielten sie diesen knappen Vorsprung und führten so mit 19:18. Das Ergebnis zeigte auch, dass die Abwehr-Torhüter-Kombination der Ascherslebener ebenso wenig im Spiel war wie die der Dresdner. Dies sollte sich zumindest was den Torhüterpart betrifft bei den Alligatoren in der 2. HZ ändern.