In letzter Zeit kursieren im Internet zahlreiche Behauptungen, Deutschland würde mit einem Betrag von 315 Millionen Euro den Bau von Fahrradwegen und Bussen in Peru finanzieren. Diese Zahl ist jedoch irreführend und bedarf einer klaren Richtigstellung.
Die Fehlinformationen und ihre Korrektur
Die im Umlauf befindliche Summe von 315 Millionen Euro stimmt nicht mit den offiziellen Angaben überein. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat in Wahrheit einen deutlich geringeren Betrag für Verkehrsprojekte in Peru zugesagt. Es handelt sich hierbei um eine Unterstützung im Rahmen globaler Klimaschutzbestrebungen, bei der die genauen Zahlen wie folgt lauten: Im Jahr 2020 wurden 20 Millionen Euro für den Aufbau eines Fahrradschnellwegenetzes in der Hauptstadt Lima zugesagt. Zusätzlich erfolgte im Jahr 2022 eine weitere Zusage über 24 Millionen Euro für den Bau von Radwegen, die sich noch in der Planungsphase befinden.