So kommen Bauarbeiter durch den Winter: Wenn demnächst auf den Baustellen bei frostigen Temperaturen nichts mehr geht, braucht sich keiner der rund 3.570 Baubeschäftigten im Landkreis Meißen Sorgen um seinen Job zu machen. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) hingewiesen. „Maurer, Straßen-, Rohrleitungs-, Kanalbauer und Co. – keiner muss seinen Job an den Winter-Nagel hängen. Arbeitsverträge und Lohnzahlungen laufen weiter“, sagt Jörg Borowski von der IG Bau Dresden.
Denn ab dem 1. Dezember erlaubt das sogenannte Saison-Kurzarbeitergeld (das frühere Schlechtwettergeld) die Weiterbeschäftigung von Bauarbeitern. Sie erhalten dann von der Arbeitsagentur ein Ausfallgeld in Höhe von bis zu 67 Prozent des Nettolohns. Die IG Bau spricht von einer Winter-Brücke, die möglichst viele der 306 Baubetriebe im Landkreis Meißen nutzen sollten. "Selbst wenn die Arbeit auf dem Bau bei Eis und Schnee stillsteht, werden so Entlassungen vermieden – Fachkräfte bleiben in der Branche“, so der Vorsitzende der IG BAU Dresden, Jörg Borowski.