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Vindobona erreicht Radebeul nach jahrelanger Sanierung

Vindobona erreicht Radebeul nach jahrelanger Sanierung
Besuchermagnet: Der legendäre Vindobona am Sonntag in Radebeul. Fotos (2): Kurt Torsten Küllig
Von: Meißen News
Der legendäre Schnelltriebzug VT 18.16 ist zurück auf der Strecke. Nach Jahren der Restaurierung wurde er am Sonntag in Radebeul empfangen.

Der historische Schnellverkehrstriebzug VT 18.16 – vielen besser bekannt unter seinem traditionsreichen Namen „Vindobona“ – ist am Sonntag in Radebeul eingetroffen. Die SVT Görlitz gGmbH teilte mit, dass der Zug nach jahrelanger Sanierung in Görlitz nun wieder betriebsfähig ist. Die Ankunft markiert den Abschluss eines außergewöhnlich langen und anspruchsvollen Restaurierungsprojekts.

Denn beim VT 18.16.07/10 handelte es sich nicht um einen üblichen Werkstattaufenthalt. Über Jahre hinweg wurde das Fahrzeug technisch überholt, immer wieder mussten Rückschläge, Probefahrten und komplexe Reparaturen bewältigt werden. Ehrenamtliche, Fachleute und Unterstützer investierten unzählige Stunden – getragen von der Überzeugung, dass der Triebzug mehr ist als ein Stück altes Metall.

Am Samstag stand die feierliche Erstfahrt an. Der Zug startete um 08.52 Uhr in Halberstadt, erreichte Thale um 09.12 Uhr und wurde dort offiziell übergeben. Um 10.48 Uhr begann die Rückfahrt nach Halberstadt, wo der VT 18.16 um 11.07 Uhr eintraf. Anschließend führte die Route über Magdeburg, bevor der Zug um 13.19 Uhr wieder Halberstadt erreichte. Die Mitfahrt war geladenen Gästen vorbehalten.

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Blick ins Innere.

Am Sonntag folgte die Überführung nach Radebeul. Abfahrt in Halberstadt war um 10.24 Uhr, mit Zwischenhalten in Aschersleben, Halle (Saale) und Leipzig. Um 13.45 Uhr erreichte der Triebzug Radebeul Ost. Auch diese Fahrt war nicht öffentlich, dafür fand in Radebeul ein Bahnhofsfest statt. Die Besucherzahl war auf 600 Personen begrenzt. Zusätzlich wurde am Nachmittag eine kurze Rundfahrt angeboten. Sie startete um 17.05 Uhr in Radebeul Ost.

Der VT 18.16 war einst ein Prestigezug der Deutschen Reichsbahn, eingesetzt auf internationalen Linien wie dem „Vindobona“ oder dem „Karlex“. Er steht für eine Epoche, in der Reisekultur, Technik und Design eng miteinander verbunden waren. Dass der Triebzug heute wieder fährt, ist das Ergebnis von Fachwissen, finanzieller Unterstützung, ehrenamtlichem Engagement und großer Beharrlichkeit.

Künftig soll der Zug regelmäßig bei Sonderfahrten zu erleben sein.

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