Immer wenn es Stau auf der Autobahn gibt, haben die Anwohner er Ortschaften zwischen Siebenlehn und Wilsdruff nichts zu lachen. Eine Laster- und Autolawine rollt durch ihre kleinen Dörfer. Die Folge sind Verkehrslärm und Abgase. Auf den Staatsstraßen S 36, S 195 und S 196 gilt in Teilen der Landkreise Mittelsachsen, Meißen sowie Sächsische Schweiz-Osterzgebirge künftig eine Gewichtsbegrenzung von 7,5 Tonnen. Die Maßnahme ist als zweijähriger Verkehrsversuch angelegt und soll Orte entlang der als Ausweichrouten zur A 4 genutzten Strecken zwischen Siebenlehn und Wilsdruff entlasten. Das teilte der Freistaat Sachsen mit. Umgesetzt wird das Vorhaben gemeinsam mit den betroffenen Landkreisen und der Autobahn GmbH.
Die dafür nötige Allgemeinverfügung sowie verkehrsrechtliche Anordnungen seien von den zuständigen Verkehrsbehörden erlassen worden. Die Straßenmeistereien der Landkreise sollen die Beschilderung „in den kommenden Tagen“ aufstellen; spätestens Ende April sollen die Schilder stehen. Zusätzlich sollen die Beschränkungen im Baustelleninformationssystem des Freistaates veröffentlicht und darüber in gängige Navigationssysteme eingespeist werden.