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Schloss Wackerbarth feiert sächsische Sektgeschichte mit eigener Briefmarke

Schloss Wackerbarth feiert sächsische Sektgeschichte mit eigener Briefmarke
Staatsministerin Barbara Klepsch u. Michael Thomas, Vertriebs- & Marketingleiter Schloss Wackerbarth mit der neuen Sekt-Sonderbriefmarke. Foto: Schloss Wackerbarth
Von: Meißen News
Zum Jubiläum „190 Jahre Sekttradition in Sachsen“ gibt Schloss Wackerbarth eine eigene Sonderbriefmarke heraus. Das limitierte Postwertzeichen erinnert an die Geschichte der ältesten Sekttraditionen im Freistaat und soll die Bedeutung von Genuss und Weintourismus hervorheben.

Das Sächsische Staatsministerium für Kultur und Tourismus und Schloss Wackerbarth haben eine individuell gestaltete Sonderbriefmarke zum Jubiläum „190 Jahre Sekttradition in Sachsen“ vorgestellt. Das teilte das Staatsministerium mit. Das limitierte Postwertzeichen würdigt die Geschichte der Sektherstellung im Freistaat und erinnert an die Anfänge der sächsischen Sekttradition im Jahr 1836.

Damals gründeten drei Winzer in Radebeul den „Actienverein zur Fabrikation moussierender Weine“ und legten damit den Grundstein für die erste Sektkellerei Sachsens. Die Gründer holten sich Fachwissen aus Reims, dem Zentrum der französischen Schaumweinherstellung. Der Kellermeister Johann Joseph Mouzon brachte die klassische Flaschengärung nach Radebeul und prägte damit die Entwicklung der regionalen Sektproduktion.

Diese Tradition führt Schloss Wackerbarth bis heute fort. Das Erlebnisweingut arbeitet nach den Prinzipien der historischen Herstellung und produziert weiterhin hochwertige Flaschengärsekte. Zu den ausgezeichneten Produkten gehört unter anderem die „Hommage 1836“, die im vergangenen Jahr beim Meiningers Deutschen Sektpreis zum besten trockenen Sekt Deutschlands gewählt wurde.

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Die neue Sonderbriefmarke trägt den Titel „190 Jahre Sekttradition in Sachsen“ und verfügt über einen Portowert von 0,95 Euro für Postkarten und Standardbriefe. Das frankierfähige Postwertzeichen ist ab sofort im Gutsmarkt von Schloss Wackerbarth erhältlich. Aufgrund der begrenzten Auflage richtet es sich auch an Sammler und Liebhaber regionaler Genusskultur.

Bei der Vorstellung der Briefmarke betonte Sachsens Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch die Bedeutung von Genuss und Kulinarik für den Tourismus im Freistaat. Wein- und Sekterlebnisse verbinden nach Angaben des Ministeriums Kultur- und Naturtourismus und bieten Gästen vielfältige Möglichkeiten, die Region kennenzulernen. Dazu gehören unter anderem Wein- und Sektführungen, Weinbergswanderungen sowie besondere Angebote wie „Sekt & Trüffel“ oder „Sekt & Kräuter“.

„Genuss & Kulinarik“ seien wichtige Bestandteile des sächsischen Tourismus, erklärte Klepsch. Im Rahmen der Initiative „So schmeckt Sachsen“ solle die Verbindung von Gastronomie, regionalen Produkten und touristischen Angeboten weiter ausgebaut werden. Schloss Wackerbarth spiele dabei als Erlebnisweingut eine besondere Rolle und werbe mit seinen Angeboten auch international für die sächsische Weinregion.

Der Weintourismus im Elbtal hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Schloss Wackerbarth zählt mit jährlich mehr als 240.000 Gästen zu den meistbesuchten Weingütern weltweit. Das geht aus dem „Global Wine Tourism Report 2025“ der Hochschule Geisenheim hervor, für den mehr als 1.310 Weingüter aus 47 Ländern untersucht wurden.

Nach Angaben des Ministeriums ist der Weintourismus in Sachsen für rund 3,1 Millionen Übernachtungs- und Tagesbesuche verantwortlich. Die Gäste geben während ihres Aufenthalts in der sächsischen Weinregion jährlich knapp 300 Millionen Euro aus. Besonders attraktiv ist diese Zielgruppe für die Tourismusbranche, da Weintouristen höhere Ausgaben als der Durchschnitt aller Reisenden aufweisen.

Auch weitere Untersuchungen zeigen die Bedeutung von Wein- und Genussangeboten für die Region Dresden-Elbland. Laut touristischer Marktforschung bewerten viele Gäste die Ausflugsmöglichkeiten, das kulinarische Angebot und die Weinreisen in der Region positiv. Die Verbindung aus Kultur, Landschaft und regionaler Küche gilt damit als wichtiger Faktor für die touristische Entwicklung Sachsens.

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