Nach dem schweren Unwetter am Freitag sind im Nationalpark Sächsische Schweiz 25 Hektar verwüstet worden. Das teilte Sachsenforst mit. Das betroffene Gebiet entspreche rund 0,25 Prozent der Gesamtfläche. Für den Bereich um Amselgrund, Rathen, Hohnstein, das Polenztal sowie die Bastei gelte bis auf Weiteres ein striktes Betretungsverbot. Außerhalb der Gefahrenzone seien Ausflüge und Wanderungen mit kleinen Einschränkungen aber weiterhin möglich.
Wanderer des Malerweges müssten auf einem kurzen Abschnitt der Etappe 2 zwischen Stadt Wehlen und Hohnstein über den Rathewalder Fußweg ausweichen und gelangten von dort wieder auf den regulären Weg, wie die Behörde mitteilte. Sachsenforst habe zur besseren Übersicht eine Karte des betroffenen Gebiets veröffentlicht.
Sobald Wege wieder sicher seien, werde die Nationalparkverwaltung über die Aufhebung der Sperrungen informieren. Besucher seien zugleich gebeten, die lokale Wirtschaft in Rathen und Umgebung zu unterstützen.
Nach Angaben von Sachsenforst handelt es sich um eines der schwersten lokalen Sturmereignisse der vergangenen Jahre in diesem Teil der Sächsischen Schweiz. Die Schäden konzentrieren sich auf einen vergleichsweise kleinen Bereich des Nationalparks, sind dort jedoch massiv. Die Beräumung des Geländes dürfte noch mehrere Wochen dauern.