Meißen war am Mittwoch Gastgeber für ein Netzwerktreffen kommunaler Energiemanagerinnen und Energiemanager aus ganz Sachsen. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Die Fachleute vom Vogtland bis in die Lausitz kamen im Rahmen des Netzwerks der kommunalen Energiemanager der Sächsischen Energieagentur SAENA GmbH zusammen. Begrüßt wurden sie von Oberbürgermeister Markus Renner, der die Bedeutung ihrer Arbeit unterstrich: Der Energieverbrauch einer Kommune sei hoch – von Computern und Servern über Digitale Tafeln bis hin zu Heizkosten in Schulen, Kitas und Turnhallen. Ein sinnvolles Energiemanagement biete dabei enorme Einsparpotenziale.
Im Mittelpunkt des Treffens stand der fachliche Austausch über Problemlösungen, laufende Projekte und Erfolge. Thema war unter anderem die Abbildung komplexer Zählerstrukturen in Managementsoftware – ein Instrument, das dabei hilft, individuelle Energieberichte für einzelne Gebäude zu erstellen.
Kommunales Energiemanagement gilt als eine der wirtschaftlichsten Methoden, um den Energieverbrauch öffentlicher Gebäude zu senken. Mit überwiegend kostengünstigen Maßnahmen lassen sich laut SAENA zwischen 10 und 20 Prozent des Gesamtverbrauchs einsparen und gleichzeitig CO2-Emissionen reduzieren. In Meißen wird kommunales Energiemanagement bereits seit 2017 betrieben. Als Vergleichsgröße für Einsparungen wird deshalb das Jahr 2016 genutzt:
