Die Große Kreisstadt Radebeul hat ein Interessenbekundungsverfahren zur Erschließung und Nutzung neuer Gewerbeflächen gestartet. Ziel ist es, frühzeitig mit Unternehmen in den Dialog zu treten, um die Gewerbeentwicklung bedarfsgerecht und zukunftsfähig auszurichten. Das Verfahren soll planerische Grundlagen schaffen und unterschiedliche Nutzungsperspektiven abwägen. Das teilte die Stadtverwaltung mit.
Im Angebot ist eine attraktive, teilbare Gewerbefläche von insgesamt 17.000 Quadratmetern in Radebeul-West, die an bestehende Gewerbegebiete angrenzt. Die Fläche bietet sich für Ansiedlungen, Erweiterungen und Neuansiedlungen verschiedener Branchen an. Die Stadtverwaltung betont die strategisch günstige Lage sowie die gute Erreichbarkeit und Infrastruktur, die besonders kleinteilige und mittelständische Nutzungen begünstigen.
Interessierte Unternehmen und Investoren sind aufgerufen, ihre Konzeptideen und Unterlagen einzureichen. Die Stadtverwaltung weist auf die Frist zur Einreichung bis zum 31.03.2026 hin und kündigt an, die Ergebnisse des Verfahrens in die weitere Flächenplanung einfließen zu lassen.
"Mit dem Start des Interessenbekundungsverfahrens setzen wir ein klares Zeichen für die wirtschaftliche Weiterentwicklung unseres Standorts. Die betreffende Gewerbefläche bietet großes Potenzial für innovative Unternehmen und zukunftsfähige Arbeitsplätze. Wir laden alle interessierten Akteurinnen und Akteure ein, ihre Konzepte und Ideen einzubringen und gemeinsam mit uns die nächste Entwicklungsstufe dieses Areals zu gestalten. Unser Ziel ist es, eine nachhaltige, wirtschaftlich starke und städtebaulich überzeugende Lösung zu realisieren, von der unsere gesamte Stadt profitiert", so Oberbürgermeister Bert Wendsche.
Radebeul präsentiert sich damit als moderner und wirtschaftsfreundlicher Standort, der historische Industriekompetenz mit aktuellen Entwicklungszielen verbindet.