Staatsministerin Barbara Klepsch und Schloss Wackerbarth wollen nächste Woche in Radebeul eine individuell gestaltete Sonderbriefmarke zum Jubiläum „190 Jahre Sekttradition in Sachsen“ präsentieren. Das Sächsische Tourismusministerium hat dazu mitgeteilt, dass die Veranstaltung am 22. Juli zugleich den Stellenwert von „Genuss & Kulinarik“ für den Tourismus im Freistaat unterstreiche.
Die Präsentation sei Teil der Kulinarik-Initiative „So schmeckt Sachsen“. Danach wollten die Kellermeister der Manufaktur die Staatsministerin in die Herstellung einbeziehen und gemeinsam das Rütteln klassischer Flaschengärsekte per Hand zeigen. Nach Angaben des Ministeriums seien Genuss und Kulinarik wichtige Entscheidungskriterien für deutsche Reisende bei der Wahl ihres Urlaubsziels.
In Sachsen hätten beide Themen eine lange Tradition. Seit mehr als 850 Jahren prägten Reben die Landschaft an der Sächsischen Weinstraße. Vor 190 Jahren hätten visionäre Winzer in Radebeul die erste Sektkellerei Sachsens gegründet. Damit sei auch eine der ältesten Sektmanufakturen Europas entstanden. Schloss Wackerbarth führe diese Tradition nach Angaben des Hauses bis heute fort. Die Kellermeister verwandelten sächsische Trauben in Sekt und zählten zu den besten Wein- und Sektmanufakturen Deutschlands. Mit der Briefmarke solle das Jubiläum der Sekttradition nun auch philatelistisch gewürdigt werden.