Zum bundesweiten Tag der Städtebauförderung öffnet die Stadtverwaltung Radebeul am Sonnabend, 9. Mai, erstmals das Meda-Gebäude in Radebeul‑Mitte für die Öffentlichkeit. Zwischen 14.00 und 18.00 Uhr sind Bürgerinnen und Bürger in die Meißner Straße 189 eingeladen. Wie die Stadt mitteilte, ist der Eintritt frei.
Radebeul‑Mitte ist seit dem vergangenen Jahr Fördergebiet im Bund‑Länder‑Programm „Lebendige Zentren“. Bis 2039 stehen der Stadt dafür rund zehn Millionen Euro zur Verfügung. Mit den Mitteln soll der Rahmenplan „Sportlich‑kulturelle Mitte Radebeul“ umgesetzt werden.
Im Mittelpunkt des Aktionstags steht das Meda‑Gebäude, ein 1985 errichteter und derzeit leerstehender Laborbau. Vielen ist der markante weiße Würfel zwischen den S‑Bahn‑Haltepunkten Weintraube und Kötzschenbroda bislang nur aus dem Zug heraus bekannt. Die Stadt hatte die Immobilie im Jahr 2024 erworben, um sie künftig als „Haus der Kultur und Geschichte“ zu nutzen. Geplant ist unter anderem, dort das Stadtarchiv unterzubringen.